Lassen Sie uns darauf zurückschauen, was im vergangenen Jahr 2025 in unserer Stadt leider NICHT geschah, aber durchaus hätte geschehen können.
Januar: Auf dem Neujahrsempfang begrüßt die/der neu angestellte Integrationsbeauftrage all diejenigen, die im Vorjahr in unserer Stadt die deutsche Staatsangehörigkeit angenommen haben. Die Stadt feiert in einer würdevollen Veranstaltung gelungene Integration.
März: Der neue Flächennutzungplan der Stadt wird fertiggestellt und genehmigt. Nach langen Jahren (seit 1974) gibt es nun wieder eine seriöse Planungsgrundlage für neuen Wohnungsbau, Gewerbeansiedlungen und endlich auch eine Perspektive für Sport, insbesondere für den Hockeysport.
Mai: Start gleich zweier wichtiger Kultureinrichtungen in der Schlossstadt: im alten Speicher wird eine Gedenkstätte und im Rohrbogenwerk ein Veranstaltungsort mit Gastronomie und Konzerten feierlich eröffnet.
August: Nachdem der Umbau der Hamburger Straße erfolgreich abgeschlossen ist, beginnen die Arbeiten in der weiteren Innenstadt. Die Ahrensburger Bürger und die ansässigen Händler und Gewerbetreibenden danken der vorausschauenden Planung von Politik und Verwaltung. Hier wurde gleich nach dem umstrittenen Bürgerentscheid intensiv begonnen, einen Kompromiss zu finden und auszuhandeln. So blieb der Stadt eine spaltende Diskussion erspart: darf man einen Bürgerentscheid aufheben, um die mit diesem demokratischen Instrument erfolgreich angegriffene Planung einfach umzusetzen?
November: Das neue Kino am Bahnhof wird eröffnet. Obwohl der Investor erst von seinen Plänen abrücken wollte, konnte er dank des mit ihm zuvor geschlossenen Vertrages überzeugt werden, das Grundstück jedenfalls teilweise als Kino zu nutzen. Die Perspektive, das Grundstück für kleines Geld an die Stadt abgeben zu müssen, war für ihn wirtschaftlich doch zu unattraktiv. Zeitgleich mit der von der Stadt gefeierten Eröffnung stellt der Investor nun auch die von ihm geschuldeten 13 Einheiten an der Reitbahn als sozial geförderten Wohnraum zur Verfügung
Dezember: Dank einer gemeinsamen Kraftanstrengung aller Akteure gelingt es, die Kosten des Schulzentrums am Heimgarten doch noch zu senken und einen zukunftsfähigen Haushalt zu verabschieden. Das freiwerdende Geld kann u.a. für die dringend erforderliche Sanierung der Gemeindestraßen verwendet werden.
Wenn Sie die Politik in Ahrensburg verfolgen, wissen Sie, warum keines dieser schönen Ereignisse bisher Realität geworden ist.
Falls nicht oder Sie sonst Fragen oder Anmerkungen haben, sprechen Sie uns gerne an (t.sill@spd-ahrensburg.de).

