19.07.2022 in Topartikel Aktuelles

In Memoriam Mehmet Aydemir

 
Mehmet Aydemir am 02. Juni 2022

Wir trauern um Mehmet Aydemir (*05.08.1956, gest. 10/11.07.2022)

In der Nacht vom 10. auf den 11. Juli verstarb, nach langer, schwerer Krankheit unser geschätztes Mitglied Mehmet Aydemir. Am 05. August diesen Jahres wäre der studierte Ingenieur, 67 Jahre alt geworden.

Als Leiter und Berater für die „Internationale Beratungsstelle für Migranten und Deutsche in Ahrensburg, AWO Ahrensburg e. V.“  mit Sitz im UNS HUUS, Manhagener Allee 17, war er ehrenamtlich für die Rechte, Belange und Sorgen von Migrant*innen zuständig.  Die Beratungsstelle hat er mit viel ehrenamtlichen Einsatz und Beharrlichkeit zu einer Anlaufstelle für Migrant*innen und Deutsche gemacht. Ob es um die Anerkennung außereuropäischer Ausbildungabschlüsse, um Kostenübernahme von Arzt- und Krankenhaus Behandlungen oder um Fragen und Hilfen im Umgang mit Ämtern und Behörden ging: Mehmet Aydemir hatte für jede/n Hilfesuchende/n ein offenes Ohr.

Politisch hat sich Mehmet im Vorstand der SPD (von 2015 bis 2018) gegen strukturelle und gesellschaftliche Diskriminierung von Migrant*innen eingesetzt. Desweiteren war Mehmet Aydemir von 2008 bis 2018, Vertreter für ausländische Belange im Jugendhilfeausschuss des Kreises Stormarn. Er war ein Netzwerker, der Institutionen, Verbände, Einzelpersonen und Migrant*innen- Vertreter*innen zusammenbrachte. Den oft beschworenen „Interkulturellen Dialog“ zwischen  jüdischen, muslimischen und christlichen Gemeinden, zwischen politischen Vertretern und einfachen Bürger*innen, lebte Mehmet mit Herz und Seele.

Bis ins Jahr 2022 war Mehmet Aydemir Mitglied im „geschäftsführendem Vorstand“ der AWO Ahrensburg. Im Team des 15-köpfigen Gremiums  koordinierte er die vielen Haupt- und ehrenamtlichen Projekte und Initiativen der AWO Ahrensburg. Er packte aber auch mit an und übernahm viele Aufgaben für die AWO und die SPD. Sein „Internationalismus“ hatte auch kulinarische Seiten. Er stand oft bei Veranstaltungen und Festen im Peter-Rantzau-Haus und andernorts am Holzkohle-Grill und servierte Grillwürstchen und Sucuk, halal oder nicht. Wer seine mit Liebe selbstgemachten Köfte kannte, weiß die waren „Weltklasse“. Mehmet hinterlässt eine große Lücke die wir nicht zu schließen vermögen. Die Welt ist ohne Ihn ein Stück weniger fröhlich und bunt.

Foto/Quelle: Jürgen Eckart, AWO Vorstand

 

26.05.2022 in Kommunalpolitik

Eine Stadt im schwarz-grünen Stillstand (Markt-Beitrag 25.05.2022)

 

Der bestehende Flächennutzungsplan von 1974 wurde bereits 51 mal geändert. Es ist mehr als an der Zeit, dass ein neuer, aktueller Plan erstellt wird. Der nun vorliegende Entwurf zementiert den schwarz-grünen Stillstand. Die Entwicklung Ahrensburgs und der gesamten Metropolregion ist hingegen dynamisch, daher sind das Aufzeigen von Potentialen und eine langfristige Planbarkeit unverzichtbar.

 

Im jetzigen Entwurf fehlen ca. 660 Wohneinheiten, um den errechneten Bedarf bis 2035 zu decken. Wachstum wird stattfinden, entweder durch unkontrolliertes Verdichten wie bisher oder gelenkt. Ein unkontrolliertes Verdichten führt zu sozialen Schieflagen in den vorhandenen Quartieren, da die vorhandene, auf den Bedarf nach der aktuellen Baudichte ausgelegte Infrastruktur nur schwer angepasst werden kann (wenn überhaupt).

 

Eine Verknappung, so wie es der jetzige Entwurf vorsieht, führt zu schnellerer unkontrollierter Verdichtung und treibt die Preise für Wohnraum noch weiter nach oben. Fakt ist, dass Ahrensburg dringend bezahlbaren Wohnraum benötigt, auch in Hinblick auf eine Gesamtstrategie zur Gewinnung, bzw. Haltung von Personal, sei es im Kita-Bereich, der Verwaltung oder der Wirtschaft.

 

Die Befürworter des Stillstands rechtfertigen ihre Verweigerung mit dem Hinweis, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt keinen weiteren Zuzug, keine weiteren Sportplätze, kurz keine Veränderung wollten. Ist das so? Natürlich gibt es Grenzen des Wachstums, aber die Argumentation von Schwarz-Grün appelliert an die dunkle, egoistische Seite in uns. „Ich habe etwas und das will ich nicht mit anderen teilen.“

 

Was kommt dann als nächstes? Warum sollten Menschen ohne schulpflichtige Kinder bereit sein, viel Geld für ein neues Heimgarten-Schulzentrum auszugeben? Warum sollten Autofahrer zustimmen, wenn auch die Fuß- und Radwege ausgebaut werden? Warum sollten Menschen, die weit von der Bahn entfernt wohnen, Lärmschutzwände mit unterstützen?

 

Jean-Jacques Rousseau hat in seinem Werk über den Gesellschaftsvertrag auf den Unterschied zwischen dem Bourgois, der nur an seine eigenen Interessen denkt und dem Citoyen, den es braucht, um ein Gemeinwesen aufzubauen, hingewiesen. Grüne und CDU wollen anscheinend, dass die Bürgerinnen und Bürger wieder zu Bourgois werden. Es ist Zeit für eine Antwort von Ihnen.

 

Liebe Leserinnen und Leser, Mehrheit ist Mehrheit. Sie aber haben es in der Hand, bei den Kommunalwahlen im kommenden Mai die Antwort zu geben und die Weichen neu zu stellen.

 

Markus Kubczigk und Jochen Proske

SPD Ahrensburg

Stadtverordnete

 

22.02.2022 in Abgeordnete

"Diese jungen Leute im Bundestag“, Vorstellung und Diskussion mit Maja Wallstein (SPD-MdB) HEUTE, am 24.02., 19 Uhr

 
Maja Wallstein

Die SPD Ahrensburg lädt für kommenden Donnerstag, den 24.02., um 19 Uhr zu einer Online-Veranstaltung unter dem Titel „Diese jungen Leute im Bundestag“ ein. Zu Gast ist die 35-jährige Cottbusserin Maja Wallstein, die bei der Bundestagswahl im vergangenen Jahr ihren Wahlkreis mit 27,6 Prozent der Erststimmen direkt gewonnen hat. Sie ist damit eine von vielen jungen Abgeordneten der SPD-Fraktion, in der seit der Wahl 2021 fast 50 Jusos vertreten sind.

„Die 206 Bundestagsabgeordneten der SPD haben ganz unterschiedliche Werdegänge und bringen sehr vielfältige Erfahrungen und Perspektiven mit“, so Ahrensburgs SPD-Vorsitzender Eckart Boege. „In den nächsten Wochen möchten wir allen Interessierten die Möglichkeit geben, einige dieser Abgeordneten näher kennenzulernen“, erläutert Boege die Idee hinter der Online-Veranstaltung am kommenden Donnerstag.

Wer erfahren will, wie es einer jungen Frau gelungen ist, in einer ehemaligen AfD-Hochburg die meisten Erststimmen zu holen, wie die ersten Wochen einer neuen Abgeordneten im Bundestag aussehen und was Maja Wallstein politisch bewegt, hat dazu am kommenden Donnerstag Gelegenheit. „Über Politiker gibt es unabhängig von der Parteizugehörigkeit viele Klischees. Dabei ist die Wirklichkeit so viel spannender und es lohnt sich, einfach mal das direkte Gespräch zu suchen“, wirbt der Ortsvereinsvorsitzende Boege für Teilnahme an der Online-Veranstaltung.

Hier die Zugangsdaten zu der Veranstaltung, bitte melden Sie sich mit vollständigem Namen an (Teilnehmer ohne Klarnamen können leider nicht zugelassen werden):

Uhrzeit: 24.Feb..2022 07:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Zoom-Meeting beitreten
https://us02web.zoom.us/j/82401996810

Meeting-ID: 824 0199 6810

Die Zugangsdaten werden nach einer formlosen Mail mit Betreff „Teilnahme 24.02.“ an die E-Mail-Adresse info@spd-ahrensburg.de zur Verfügung gestellt und am Tag der Veranstaltung auf der Homepage der SPD Ahrensburg (www.spd-ahrensburg.de) veröffentlicht.

 

20.02.2022 in Kommunalpolitik

Wir trauern um Margot Sinning

 

Am 09.02.2022 ist nach langer Krankheit Margot Sinning aus Ahrensburg im Alter von 77 Jahren verstorben.

Margot Sinning war über 33 Jahre Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und viele Jahre in verantwortungsvollen Führungspositionen tätig. Politisch war sie vor allem als Mitglied im Stormarner Kreistag aktiv, dem sie von 1990 bis 2020 als Abgeordnete angehörte.

Der Vorsitzende der SPD Ahrensburg, Eckart Boege, erinnert an Sinnings Einsatz für das Parteileben vor Ort: „Wir trauern um eine Genossin, die neben ihrem großen Engagement auf Kreisebene den Ortsverein jedes Jahr zum traditionellen Grünkohl-Essen zusammengebracht hat.“

Sie war viele Jahre stellvertretende Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion. Ihr besonderes Interesse galt der Sozial- und Gesundheitspolitik. Von 1994 bis zu ihrem Ausscheiden im September 2020 war sie Vorsitzende des Sozial- und Gesundheitsausschusses im Kreistag. Mit ihrer ruhigen und ausgleichenden Art sowie ihrer hohen Fachkompetenz erwarb sie sich hohes Ansehen bei allen Fraktionen und auch in der Verwaltung. Als nur zwei Beispiele von vielen bleiben Ihr Einsatz für den Rettungsdienst und das Projekt für Langzeitarbeitslose „WEFI“ unvergessen. Sie wurde vom Kreistag mit Standing Ovations verabschiedet und kaum einer konnte sich „ihren Ausschuss“ ohne Margot Sinning vorstellen. Der Kreis Stormarn hat ihr viel zu verdanken.

Liebe Margot wir werden dich alle vermissen. Unsere Anteilnahme gilt den Hinterbliebenen, insbesondere unserem Genossen Wolfgang Sinning.

Quelle & Bild SPD Stormarn https://spd-stormarn.de/spd-trauert-um-margot-sinning/

 

11.02.2022 in Kommunalpolitik

Verbesserungen im Busverkehr durch CDU gefährdet

 

Auf Antrag der SPD wurde in der letzten Stadtverordnetenversammlung 2021 beschlossen, die Buslinie 269 wieder auf die frühere Linienführung auszuweiten. Durch den vorhergehenden Fahrplanwechsel waren viele Bürgerinnen und Bürger von einer zuverlässigen ÖPNV-Verbindung abgeschnitten worden.

Nach zahlreichen Hilferufen der betroffenen Bürgerinnenu und Bürger hatte die SPD in der Stadtverordnetenversammlung beantragt, die ursprüngliche Linienführung wiederherzustellen. In namentlicher Abstimmung hatte eine Mehrheit der Stadtverordneten zugestimmt.

Diesen Beschluss will die CDU in der nächsten Stadtverordnetenversammlung rückgängig machen (AN003 / 2022). Das zeugt von Ignoranz der CDU gegenüber den betroffenen Bürgerinnen und BÜrgern. Wir als SPD werden uns dafür einsetzen, dass der Mehrheitsbeschluss aus dem Dezember bestehen bleibt.

Hier unser Antrag aus dem Dezember im Wortlaut.

 

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