Am 25. Juli konnten etliche interessierte Ahrensburger eine Rundfahrt im Norden von Ahrensburg unter fachkundiger Leitung der Fraktionsmitglieder Béla Randschau und Jürgen Eckert unternehmen. Nach kurzer Einführung am Peter-Rantzau-Haus ging es weiter zum Schäferweg, wo den Teilnehmern der aktuelle Stand und die Problematik fehlenden bezahlbaren Wohnraums nachdrücklich dargelegt wurde. Beim Stopp an der Brücke über das Auetal wurden die Möglichkeiten zur Verbesserung des Biotopverbunds der Aue im Zuge des S4-Baus aufgezeigt, indem statt des Bahndammes eine Brückenkonstruktion gebaut werden kann.

Gegenüber dem Famila-Markt wurde den Teilnehmern dann das Pilotprojekt einer Kita mitten im Gewerbegebiet vorgestellt, das auch von anderen Gemeinden neugierig beobachtet wird.
Weiter ging es in Richtung ehemaliges Famila-Gelände, wo Jürgen Eckert und Karin Boß vom Freundeskreis für Flüchtlinge eindringlich die Probleme von und mit der dortigen Flüchtlingsunterkunft erläuterten. Die Unterbringung in Containern, teilweise über Jahre, die nicht für eine derart lange Nutzungsdauer vorgesehen sind, fehlende Gemeinschaftsräume – all dies kann nicht als eine menschenunwürdige Unterbringung angesehen werden!

Anschließend konnte Béla Randschau auf der Brücke über die Bahn ins Gartenholz
sehr kompetent über die Fehlplanungen der Bahn für den S4-Ausbau berichten.
Es schloss sich eine lebhafte Diskussion auf dem Marstallgelände über die Zukunft des Alten Speichers an – nach einer Fahrt über die den meisten Teilnehmern unbekannten Pfade.
Beim weiteren Stopp am Badlantic, konnten die Teilnehmer die in Holzbauweise
gebauten Unterkünfte für Geflüchtete in Augenschein nehmen. Diese sind sehr viel besser für den dauerhaften Aufenthalt von Menschen geeignet – im Gegensatz zu den Containern bei Famila.
Zum Abschluss konnte über das Erlebte in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen im Uns Huus diskutiert werden.

Jan-Christian Ebert

