Ahrensburg - Eine Stadt für alle!

Ahrensburg ist eine lebens- und liebenswerte Heimat für Menschen vielfältiger Prägungen und Interessen. Die Vielfalt unserer Bewohner prägt und charakterisiert die Stadt und macht ihren Reichtum aus.Trotz guter wirtschaftlicher Lage in der Metropolregion gibt es Kinderarmut, bezahlbare Wohnungen sind schwer zu bekommen, die kommunale Kinderbetreuung ist lückenhaft und teuer, öffentliche Wege sind in einem schlechten Zustand. Das wollen wir ändern! Die Schwerpunkte unserer kommunalen Politik: Bezahlbaren Wohnraum für alle Altersgruppen und Einkommen schaffen, Verlässliche Kinderbetreuung von der Krippe bis zur Schule, gute und sichere Verkehrswege, barrierefreie Mobilität, das Miteinander fördern: Integration und Inklusion statt Ausgrenzung und Rassismus, eine digitale Infrastruktur mit kostenlosem City-WLAN/flächendeckendes Breitband.

Engagieren Sie sich für Freiheit, soziale Gerechtigkeit und Demokratie in der SPD! Nie war Ihr Engagement wichtiger als heute! Beteiligen Sie sich an unseren politischen Veranstaltungen, sprechen Sie mit unseren Stadtverordneten, Vorstandsmitgliedern, mit unseren Abgeordneten in Bund und Land.

Eckart Boege (Vorsitzender der SPD Ahrensburg)

 

19.09.2020 in Topartikel Abgeordnete

Wie geht es dem Einzelhandel in Ahrensburg?

 

Am Montag habe ich mir einen Eindruck von der wirtschaftlichen Lage in der Innenstadt von Ahrensburg verschafft. In verschiedenen Läden fragte ich nach, wie sich die Corona-Maßnahmen auf den Alltag der Geschäfte ausgewirkt hat und wie die derzeitige Lage eingeschätzt w

Es ist ein sehr gemischtes Bild. Erfreulich ist, dass viele meiner Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner wirtschaftlich auf einem guten Weg sind. Zum Teil konnte sie sogar das Vorjahresniveau erreichen. Bei anderen sind die Sorgen nach wie vor groß. Einige Entscheidungen der Politik aus der Anfangsphase stießen auf Kritik: Warum eine Drogerie Bücher verkaufen durfte, aber ein Buchladen schließen musste, wurde ich gefragt. Das ist in der Tat schwer vermittelbar. Die Politik muss daraus lernen.

Auf der Tour in der Innenstadt von Ahrensburg habe ich einige Läden und Gewerbe besucht und mich über die Auswirkungen von Corona informiert (© Bild: Tobias von Pein).

Auf meiner Tour konnte ich auch Neues lernen: Die Erkenntnis, dass die fehlenden Party- und Veranstaltungsangebote offenbar einen Einfluss auf den Umsatz von Friseurläden haben, war mir neu aber ist plausibel. Aber nicht nur die „Styling-Branche“ leiden unter den Einschränkungen im Bereich der Kultur- und Veranstaltungsbranche – hierzu zählen beispielswiese auch Messen. Es wird noch einmal deutlich, dass wir diesen Bereich unserer Wirtschaft weiter im Blick haben müssen: Viele weitere Branchen sind eng verbunden mit dem Kultur- und Veranstaltungsbereich.

 

16.09.2020 in Veranstaltungen

Schatten über dem Schloss- 30.09.20, 19 Uhr, Stadtbücherei

 

FES-Einladung: Welcher Umgang mit der kolonialen Vergangenheit?

Tausende Menschen gehen derzeit in den USA und weltweit auf die Straßen und fordern ein Ende des institutionellen und alltäglichen Rassismus. Dabei fallen Denkmäler von rassistischen Generälen und Kolonialherren. Die Debatte um die koloniale Vergangenheit wird auch in Deutschland  seit einigen Jahren zumeist unter Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen oder im Feuilleton geführt. Dabei berühren die Diskussionen die Gesamtgesellschaften genauso wie die eigene Stadt. In vielen Orten finden sich Spuren der kolonialen Zeitalter in Straßennamen, Denkmälern, Bezeichnungen von Plätzen und Räumen wieder. Die Sprache und die öffentlichen Diskurse bestimmen die Bilder von Siegen und Niederlagen, von Opfern und Tätern. Wie sollen wir also umgehen mit dem kolonialen Erbe im Stadtbild und in den Köpfen vieler Menschen? Sollen Orte umbenannt oder in den Kontext gesetzt werden und wenn ja, nach welchen Maßstäben? Und reichen Umbenennungen aus oder geht es nicht viel tiefer? An welchen Stellen, in welchen Strukturen und Ideen lebt die Kolonialzeit fort? Was wollen, was müssen wir ändern?

Darüber diskutieren

- Prof. Dr. Bea Lundt, University of Education Winneba (Ghana)

- Patricia Nnadi, Kollektiv afrodeutscher Frauen Schleswig-Holstein

- Tobias von Pein, MdL, rechtsextremismuspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

Bitte melden Sie sich an unter https://www.fes.de/lnk/3wb

 

27.08.2020 in Aktuelles

JHV SPD Ahrensburg- mit Abstand zusammen!

 

Der Vorsitzende Eckart Boege begrüßte die anwesenden Mitglieder des Ortsvereins (OV) zur JHV. Er wies nochmal auf die bestehenden Abstandsgebote, Maskenpflicht und die Erfassung der Teilnahme an der Veranstaltung hin. Nach Annahme der Tagesordnung, Berufung der Kassiererin Karin Horn als Mandatsprüferin und nach Wahl der Zählkommission (Sven Kröger und Lars Einolf), berichtete der Vorsitzende Eckart Boege über die Arbeit des Vorstands in 2019 und 2020. Viele geplante Veranstaltungen wurden wegen der Kontaktbeschränkungen ab März abgesagt. Es gab während der Kontaktbeschränkungen aber Onlinetreffen des Vorstands und zwei OV- Versammlungen, an denen sich auch die Abgeordneten Tobias von Pein, MdL und Nina Scheer, MdB persönlich und inhaltlich beteiligten.

Die letzten Veranstaltungen vor der Pandemie waren eine OV interne Veranstaltung im September 2019, unter dem Eindruck des Rücktritts von Andrea Nahles. Die Veranstaltung „Klimaschutz konkret- Was können wir in Ahrensburg tun“ im November 2019, mit vielen Gästen aus Ahrensburg, die sehr gut besucht wurde. Aus den Arbeitsgruppen dieser Veranstaltung heraus wurde ein Antrag an die Stadtverordnetenversammlung formuliert, der auch überparteilich angenommen wurde. Es zeigen sich sogar "erste Früchte" der Veranstaltung: der Kindergarten "St. Marien", in der Adolfstraße 1, erhält als öffentliche Einrichtung eine Solaranlage, die mit Mitteln der Stadt gefördert wird. Der Jahresrückblick im Dezember: bei dieser letzten Ortsvereinsversammlung des Jahres blickten wir gemeinsam mit Tobias von Pein, MdL auf das Jahr 2019 zurück. Im Anschluss luden wir zu Glühwein, kalten Getränken und einer Kleinigkeit zu essen ein, um als OV das Jahr gemütlich ausklingen zu lassen. Es lagen auch Unterlagen zur Unterstützung des Amnesty International "Menschenrechts- Briefmarathons" aus, an denen sich viele Mitglieder des OV beteiligten.

Das Grünkohlessen im Januar mit Ehrungen der Vereins-Jubilare war eine tolle Veranstaltung, die von den SPD Mitgliedern bestens angenommen und besucht wurde. Unser Dank gilt insbesondere der Kreistagsabgeordneten Margot Sinning, die auch in diesem Jahr die Organisation für den OV übernahm.

Die letzte "physische" Veranstaltung fand im Februar zu den Themen Kommunalpolitik, Kitareform und Bauplanungen zur „Fast-Tiefgarage“ in der Stadtbücherei Ahrensburg statt. Es gab kontroversen Diskussionen zu den Top Themen, die die Folgen der Umsetzung der Kita-Reform wurde von den anwesenden Bürger*innen massiv kritisiert.

 

12.08.2020 in Kommunalpolitik

Leben in Ahrensburg in Corona Zeiten

 

Die Corona Krise ändert alles

- unsere Art zu leben, zu arbeiten, zu wirtschaften, unsere Innenstädte, unsere kulturellen und Freizeitaktivitäten. Wer - wie ich – abends mit dem Fahrrad durch Ahrensburg fuhr, erlebte eine nahezu autofreie und stille Stadt. Still auch, weil keine Flugzeuge da waren. Bei allen Schwächen waren wir in der Lage, über Nacht ohne großes Murren das gesellschaftliche Leben einzustellen und die wirtschaftliche Tätigkeit einzufrieren.

Und die Menschen haben dies mitgetragen.

Krisen eröffnen Chancen – Mängel aufzuzeigen im Gesundheitswesen, im Bildungswesen aber auch bei der so hoch geschätzten  Globalisierung. Es ist die Chance, eine Umorientierung hin zu mehr Nachhaltigkeit und Qualität zu meistern. Wir haben das Potenzial, denn wir haben trotz aller Mängel ein gutes Bildungssystem, ein gutes Gesundheitssystem, eine offene Bürgergesellschaft und die finanziellen Mittel in unserer Gesellschaft. Und wir haben  die Chance, bei  weiteren Maßnahmen keinen generellen Lock down von Wirtschaft und Gesellschaft durchzuführen, sondern  abgewogen lokal und sektoral zu reagieren. Wir können die Belastung der öffentlichen Haushalte nutzen, um Sozialstaat gerecht und Wirtschaft neu zu justieren.  Corona bietet die Chance, eine Debatte über ein Grundeinkommen zu führen, das Menschen materiell absichert. Hochinteressant war in diesem Zusammenhang die politische Debatte um die von der SPD durchgesetzte Grundrente. Man vergleiche nur die Summen, die als Unterstützung für Konzerne im Raum stehen. Viele Menschen wurden über Nacht unverschuldet  in ihrer Existenz bedroht, obwohl sie vieles richtig gemacht haben -als kleine Selbstständige, Kulturschaffende, Friseure, Gastronomen. Mit Recht wurde ihnen mit den Zuschüssen eine Art des Grundeinkommens zugestanden. Die wirtschaftlichen Risiken und Nöte vieler -auch von Arbeitsplatzverlust bedrohter Menschen-sind damit noch längst nicht beseitigt.

Gerne höre ich Ihre Meinung Wer Interesse an einem direkten Kontakt mit Abstand hat:

Sprechstunde Sa. 22.8., 11.00 Uhr SPD-Büro in Uns Huus , Manhagener Allee 17

Jürgen Eckert SPD-Stadtverordneter Aus: Ahrensburger Markt 34. KW 19.08. 2020

 

23.05.2020 in Aktuelles

Was sind „Verschwörungstheorien“ und warum sind sie so gefährlich?

 

Handreichung Verschwörungstheorien für den WK Mitte, Tobias von Pein, MdL

Vorweg gesagt: Nicht jeder Mensch, der die Maßnahmen in der Covid-19-Pandemie in Frage stellt ist ein*e Verschwörungstheoretiker*in oder rechtsextrem. Aber Verschwörungserzählungen sind verdammt populistisch und damit auch gefährlich. Sie machen eine Gegnerschaft zwischen dem ‚einfachen Volk‘ und einer (geheime) Elite in Politik und Medien auf. Oft gibt es tatsächlich einen Zusammenhang zwischen einzelnen Verschwörungserzählungen – in jedem Fall spielen diese Fantasien autoritären und totalitären Ideologien in die Hände.
Die Kritik an den Maßnahmen und Grundrechtseingriffen im Zuge der Covid-19-Pandemie zum Schutz vom Leben und Gesundheit sind das eine. Die Frage nach der Verhältnismäßigkeit und Notwendigkeit muss sich Politik und Justiz immer stellen. Immer wieder. Politische Entscheidungen müssen auf nachvollziehbaren Argumenten beruhen und ständig neu überprüft werden. Verschwörungserzählungen gehören in jedem Fall nicht dazu. Ich möchte hier einen kleinen Überblick geben, um sich in den Wirren rund um Verschwörungserzählungen und rechtem Gedankengut im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie zurechtzufinden.
1. Was ist eine „Verschwörungstheorie“?
Eine Verschwörung ist ein geheimer Plan gegen eine Person, eine Personengruppe oder Institution. Den Begriff „Verschwörungstheorie“ halte ich für schwierig. Denn mit einer Theorie hat das Ganze meist nichts zu tun. Da darin auch die Gefahr steckt Desinformationen und Lügen fälschlicherweise einen wissenschaftlichen Anstrich zu verpassen. Eine Verschwörungsideologie richtet sich meistens gegen eine Gruppe von Menschen, die es wirklich gibt (bspw. eine Regierung). Wenn es um eine fiktive Gruppe geht (bspw. außerirdische Mächte), wird auch von einem Verschwörungsmythos gesprochen. Als Überbegriff für Verschwörungsideologien und Verschwörungsmythen kann auch der Begriff Verschwörungserzählung verwendet werden.

Wesentliche Merkmale einer Verschwörungserzählung:
• Komplexitätsreduktion und monokausale Argumentation
• hinter allem steckt ein Plan: Nichts geschieht zufällig und alles ist miteinander verbunden
• absoluter Wahrheitsanspruch
• Aufteilung der Welt in ‚das Gute‘ und ‚das Böse‘ / in ‚wir Guten‘ und ‚die Verschwörer‘

 

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Corona-Verschwörungsmythen

Gegen Rechts muss man eintreten!

WebsoziInfo-News

17.09.2020 15:49 Regeln für Waffenexporte
„Restriktive EU-Kriterien wichtiger als Wirtschaftsinteressen“ Zu den Waffenexport-Jahresberichten der EU-Mitgliedstaaten hat sich das Europäische Parlament am heutigen Mittwoch, 16. September 2020, in einem Initiativbericht positioniert. Joachim Schuster aus dem Unterausschuss für Sicherheit und Verteidigung: „Verbindliche EU-Kriterien für Waffenexporte sind wichtiger als Wirtschaftsinteressen.  Auch in mehreren anderen wichtigen Punkten des Parlamentsberichts konnten sich die Sozialdemokratinnen und

17.09.2020 13:47 Chance für faire Mindestlöhne in Europa jetzt nutzen
Für den Weg der Europäischen Union aus ihrer wohl größten wirtschaftlichen Krise ist es entscheidend, dass der Wiederaufbau mit konkreten arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Reformvorschläge unterfüttert wird. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert Ursula von der Leyen auf, nach der heutigen Ankündigung in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union, zügig einen Rechtsakt zur Einführung eines Rahmens für Mindestlöhne

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