20.09.2020 in Kommunalpolitik

SPD Fraktion: Antrag zur Verkehrsberuhigung im Hagen

 

Der Antrag der SPD Fraktion für den Bau- und Planungsausschuss vom 02. September 2020 beinhaltet:

  • Den Kreisverkehr Brauner Hirsch/Dänenweg nach Norden zu verschieben. Die bestehenden Bushaltestellen werden versetzt, so dass ein Grunderwerb vermieden wird, der Busüberlieger fällt weg.
  • Die Einmündung Brauner Hirsch/Am Kratt wird zu einem dreiarmigen Kreisverkehr umgebaut. Dabei soll der Eingriff in die bestehende Baum- und Knickstruktur so gering wie möglich gehalten werden, z.B. durch „Verschwenkung“ des Knicks. Ein Busüberlieger soll eingerichtet werden.

Die SPD Fraktion rechnet mit Kosten in Höhe von 1,5 Millionen €. Dass die „Südtangente“ eine Wahlkampf-Nullnummer wird, hatte die SPD Fraktion schon vor und während des Kommunalwahlkampfes 2018 prognostiziert.  Nachdem die“ CDU- Südtangente“ scheiterte, wurde den Anwohnern der Stadteile Siedlung Am Hagen und Ahrensfelde  fraktionsübergreifend zugesagt, verkehrsberuhigenden Maßnahmen zu ergreifen.  Nun setzt sich die SPD Fraktion für den schnellen Umbau des bestehenden Kreisels und für den Neubau ein.

„Das Zusammenspiel des geplanten Kreisverkehrs Brauner Hirsch/Am Kratt und eines „echten“ Kreisverkehrs Brauner Hirsch/Dänenweg, wäre die zentrale Maßnahme, um eine effektive Verkehrsberuhigung  zu erreichen.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Markus Kubczigk, der den SPD-Antrag formuliert und Anfang September in den Bau- und Planungsausschuss eingebracht hat.

 

19.09.2020 in Abgeordnete

Wie geht es dem Einzelhandel in Ahrensburg?

 

Am Montag habe ich mir einen Eindruck von der wirtschaftlichen Lage in der Innenstadt von Ahrensburg verschafft. In verschiedenen Läden fragte ich nach, wie sich die Corona-Maßnahmen auf den Alltag der Geschäfte ausgewirkt hat und wie die derzeitige Lage eingeschätzt w

Es ist ein sehr gemischtes Bild. Erfreulich ist, dass viele meiner Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner wirtschaftlich auf einem guten Weg sind. Zum Teil konnte sie sogar das Vorjahresniveau erreichen. Bei anderen sind die Sorgen nach wie vor groß. Einige Entscheidungen der Politik aus der Anfangsphase stießen auf Kritik: Warum eine Drogerie Bücher verkaufen durfte, aber ein Buchladen schließen musste, wurde ich gefragt. Das ist in der Tat schwer vermittelbar. Die Politik muss daraus lernen.

Auf der Tour in der Innenstadt von Ahrensburg habe ich einige Läden und Gewerbe besucht und mich über die Auswirkungen von Corona informiert (© Bild: Tobias von Pein).

Auf meiner Tour konnte ich auch Neues lernen: Die Erkenntnis, dass die fehlenden Party- und Veranstaltungsangebote offenbar einen Einfluss auf den Umsatz von Friseurläden haben, war mir neu aber ist plausibel. Aber nicht nur die „Styling-Branche“ leiden unter den Einschränkungen im Bereich der Kultur- und Veranstaltungsbranche – hierzu zählen beispielswiese auch Messen. Es wird noch einmal deutlich, dass wir diesen Bereich unserer Wirtschaft weiter im Blick haben müssen: Viele weitere Branchen sind eng verbunden mit dem Kultur- und Veranstaltungsbereich.

 

16.09.2020 in Veranstaltungen

Schatten über dem Schloss- 30.09.20, 19 Uhr, Stadtbücherei

 

FES-Einladung: Welcher Umgang mit der kolonialen Vergangenheit?

Tausende Menschen gehen derzeit in den USA und weltweit auf die Straßen und fordern ein Ende des institutionellen und alltäglichen Rassismus. Dabei fallen Denkmäler von rassistischen Generälen und Kolonialherren. Die Debatte um die koloniale Vergangenheit wird auch in Deutschland  seit einigen Jahren zumeist unter Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen oder im Feuilleton geführt. Dabei berühren die Diskussionen die Gesamtgesellschaften genauso wie die eigene Stadt. In vielen Orten finden sich Spuren der kolonialen Zeitalter in Straßennamen, Denkmälern, Bezeichnungen von Plätzen und Räumen wieder. Die Sprache und die öffentlichen Diskurse bestimmen die Bilder von Siegen und Niederlagen, von Opfern und Tätern. Wie sollen wir also umgehen mit dem kolonialen Erbe im Stadtbild und in den Köpfen vieler Menschen? Sollen Orte umbenannt oder in den Kontext gesetzt werden und wenn ja, nach welchen Maßstäben? Und reichen Umbenennungen aus oder geht es nicht viel tiefer? An welchen Stellen, in welchen Strukturen und Ideen lebt die Kolonialzeit fort? Was wollen, was müssen wir ändern?

Darüber diskutieren

- Prof. Dr. Bea Lundt, University of Education Winneba (Ghana)

- Patricia Nnadi, Kollektiv afrodeutscher Frauen Schleswig-Holstein

- Tobias von Pein, MdL, rechtsextremismuspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

Bitte melden Sie sich an unter https://www.fes.de/lnk/3wb

 

27.08.2020 in Aktuelles

JHV SPD Ahrensburg- mit Abstand zusammen!

 

Der Vorsitzende Eckart Boege begrüßte die anwesenden Mitglieder des Ortsvereins (OV) zur JHV. Er wies nochmal auf die bestehenden Abstandsgebote, Maskenpflicht und die Erfassung der Teilnahme an der Veranstaltung hin. Nach Annahme der Tagesordnung, Berufung der Kassiererin Karin Horn als Mandatsprüferin und nach Wahl der Zählkommission (Sven Kröger und Lars Einolf), berichtete der Vorsitzende Eckart Boege über die Arbeit des Vorstands in 2019 und 2020. Viele geplante Veranstaltungen wurden wegen der Kontaktbeschränkungen ab März abgesagt. Es gab während der Kontaktbeschränkungen aber Onlinetreffen des Vorstands und zwei OV- Versammlungen, an denen sich auch die Abgeordneten Tobias von Pein, MdL und Nina Scheer, MdB persönlich und inhaltlich beteiligten.

Die letzten Veranstaltungen vor der Pandemie waren eine OV interne Veranstaltung im September 2019, unter dem Eindruck des Rücktritts von Andrea Nahles. Die Veranstaltung „Klimaschutz konkret- Was können wir in Ahrensburg tun“ im November 2019, mit vielen Gästen aus Ahrensburg, die sehr gut besucht wurde. Aus den Arbeitsgruppen dieser Veranstaltung heraus wurde ein Antrag an die Stadtverordnetenversammlung formuliert, der auch überparteilich angenommen wurde. Es zeigen sich sogar "erste Früchte" der Veranstaltung: der Kindergarten "St. Marien", in der Adolfstraße 1, erhält als öffentliche Einrichtung eine Solaranlage, die mit Mitteln der Stadt gefördert wird. Der Jahresrückblick im Dezember: bei dieser letzten Ortsvereinsversammlung des Jahres blickten wir gemeinsam mit Tobias von Pein, MdL auf das Jahr 2019 zurück. Im Anschluss luden wir zu Glühwein, kalten Getränken und einer Kleinigkeit zu essen ein, um als OV das Jahr gemütlich ausklingen zu lassen. Es lagen auch Unterlagen zur Unterstützung des Amnesty International "Menschenrechts- Briefmarathons" aus, an denen sich viele Mitglieder des OV beteiligten.

Das Grünkohlessen im Januar mit Ehrungen der Vereins-Jubilare war eine tolle Veranstaltung, die von den SPD Mitgliedern bestens angenommen und besucht wurde. Unser Dank gilt insbesondere der Kreistagsabgeordneten Margot Sinning, die auch in diesem Jahr die Organisation für den OV übernahm.

Die letzte "physische" Veranstaltung fand im Februar zu den Themen Kommunalpolitik, Kitareform und Bauplanungen zur „Fast-Tiefgarage“ in der Stadtbücherei Ahrensburg statt. Es gab kontroversen Diskussionen zu den Top Themen, die die Folgen der Umsetzung der Kita-Reform wurde von den anwesenden Bürger*innen massiv kritisiert.

 

12.08.2020 in Kommunalpolitik

Leben in Ahrensburg in Corona Zeiten

 

Die Corona Krise ändert alles

- unsere Art zu leben, zu arbeiten, zu wirtschaften, unsere Innenstädte, unsere kulturellen und Freizeitaktivitäten. Wer - wie ich – abends mit dem Fahrrad durch Ahrensburg fuhr, erlebte eine nahezu autofreie und stille Stadt. Still auch, weil keine Flugzeuge da waren. Bei allen Schwächen waren wir in der Lage, über Nacht ohne großes Murren das gesellschaftliche Leben einzustellen und die wirtschaftliche Tätigkeit einzufrieren.

Und die Menschen haben dies mitgetragen.

Krisen eröffnen Chancen – Mängel aufzuzeigen im Gesundheitswesen, im Bildungswesen aber auch bei der so hoch geschätzten  Globalisierung. Es ist die Chance, eine Umorientierung hin zu mehr Nachhaltigkeit und Qualität zu meistern. Wir haben das Potenzial, denn wir haben trotz aller Mängel ein gutes Bildungssystem, ein gutes Gesundheitssystem, eine offene Bürgergesellschaft und die finanziellen Mittel in unserer Gesellschaft. Und wir haben  die Chance, bei  weiteren Maßnahmen keinen generellen Lock down von Wirtschaft und Gesellschaft durchzuführen, sondern  abgewogen lokal und sektoral zu reagieren. Wir können die Belastung der öffentlichen Haushalte nutzen, um Sozialstaat gerecht und Wirtschaft neu zu justieren.  Corona bietet die Chance, eine Debatte über ein Grundeinkommen zu führen, das Menschen materiell absichert. Hochinteressant war in diesem Zusammenhang die politische Debatte um die von der SPD durchgesetzte Grundrente. Man vergleiche nur die Summen, die als Unterstützung für Konzerne im Raum stehen. Viele Menschen wurden über Nacht unverschuldet  in ihrer Existenz bedroht, obwohl sie vieles richtig gemacht haben -als kleine Selbstständige, Kulturschaffende, Friseure, Gastronomen. Mit Recht wurde ihnen mit den Zuschüssen eine Art des Grundeinkommens zugestanden. Die wirtschaftlichen Risiken und Nöte vieler -auch von Arbeitsplatzverlust bedrohter Menschen-sind damit noch längst nicht beseitigt.

Gerne höre ich Ihre Meinung Wer Interesse an einem direkten Kontakt mit Abstand hat:

Sprechstunde Sa. 22.8., 11.00 Uhr SPD-Büro in Uns Huus , Manhagener Allee 17

Jürgen Eckert SPD-Stadtverordneter Aus: Ahrensburger Markt 34. KW 19.08. 2020

 

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Gegen Rechts muss man eintreten!

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26.11.2020 11:22 Regine-Hildebrandt-Preis 2020 geht an zwei Vereine in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern
Der diesjährige Regine-Hildebrandt-Preis 2020 der SPD geht an den Verein „Fulda stellt sich quer“ (Hessen) sowie den Förderverein „Miniaturstadt Bützow“ (Mecklenburg-Vorpommern). Der Preis ist insgesamt mit 10.000 Euro dotiert.Manuela Schwesig, Schirmherrin des Regine-Hildebrandt-Preises: „Mit dem Preis wollen wir diejenigen für ihr zivilgesellschaftliches Engagement auszeichnen, die sich oft an der breiten Öffentlichkeit vorbei für unsere Werte

25.11.2020 11:26 Gewalt an Frauen – „Das Thema geht uns alle an“
Anlässlich des diesjährigen Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November hissen die SPD-Vorsitzende Saskia Esken und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil heute vor dem Willy-Brandt-Haus eine symbolische Fahne für die Opfer. Gemeinsam mit der Bundesvorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) Maria Noichl erklären sie: Saskia Esken:„Frauen haben das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben frei von Manipulation und frei von Gewalt.

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