25.01.2022 in Aktuelles

Ahrensburgs schwarz-grüner Haushalt 2022/2023: Nachhaltig unseriös

 

Aktueller Beitrag der SPD-Fraktion in der Markt-Zeitung

Mit den Stimmen von CDU und Grünen wurde auf der letzten Stadtverordnetenversammlung ein Doppelhaushalt für 2022 und 2023 beschlossen, der deutliche Defizite aufweist und abermals Wünsch-Dir-Was-Investitionen aneinanderreiht. Die Grenzen dessen, was die Stadt selbst unter günstigen Bedingungen umsetzen kann, sind aber real. Schwarz- Grün verschließt davor die Augen und geht auch auf konkrete Vorschläge nicht ein. Die SPD-Fraktion hat zum Beispiel beantragt, die Projektkosten für einen Neubau oder die Sanierung des badlantic auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der aktuelle Planungsstand und die personelle Situation im Rathaus machen einen Start des Projektes in 2023 ohnehin höchst unwahrscheinlich. Das wäre ein erster Schritt in Richtung einer realistischen, seriösen Haushaltsplanung gewesen.

Es ist immer verlockend, den Bürgerinnen und Bürgern alles Mögliche zu versprechen: Tiefgaragen, Luxus-Duschhäuser, neue Schulen, neues Schwimmbad, ein neues Kulturzentrum usw. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn versprochene Vorhaben nicht umgesetzt werden können. Auch das gab es in der letzten Stadtverordnetenversammlung: in der Einwohnerfragestunde beklagten sich Anwohner aus dem Rosenweg, dass die bereits zugesagte sichere Straßenquerung für Kinder nun auf den Sanktnimmerleinstag verschoben sei. Erst wurde das Antworten auf derlei unangenehme Fragen dem Bürgermeister überlassen, dann hoben dann die Stadtverordneten von Grünen und CDU die Hand für die nächsten Versprechungen. Übrigens führen nicht einzuhaltende Versprechungen nicht nur zu Enttäuschung bei den Betroffenen. So ein Verhalten untergräbt das Vertrauen in Parteien, politische Akteure und in die Demokratie.

In den vergangenen zwei Markt-Ausgaben konnten Sie schon von meinen FDP- und WAB-Kollegen über die schwarz-grüne Haushaltspolitik lesen. CDU und Grüne stehen alleine, aber noch haben diese beiden Fraktionen eine knappe Mehrheit. Es liegt an Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, bei der nächsten Kommunalwahl im Frühjahr 2023 für neue Mehrheiten zu sorgen. Und wenn Sie sich selbst engagieren und die Entwicklung in Ahrensburg mitbestimmen wollen, dann sind Sie herzlich willkommen (info@spd-ahrensburg.de) bei der SPD!

Jochen Proske
SPD Ahrensburg
Stadtverordneter

 

24.11.2021 in Kommunalpolitik

In guter Nachbarschaft leben, brauchen wir dafür eine Integrationsbeauftragte?

 

Beitrag der SPD Fraktion in der Markt-Zeitung vom 24.11.2021

Haben Sie eine Vorstellung, wie viele Menschen in Ahrensburg mit einem ausländischen Hintergrund oder mit einer Einwanderungsgeschichte in Ahrensburg leben? Und bei dieser Frage geht es nicht um die aktuell etwa 200 geflüchteten Menschen, die zurzeit in der Zuständigkeit der Stadt betreut werden.

Nein, in unserer Stadt leben fast 6 000 Mitbürger und Mitbürgerinnen, die ursprünglich mit einer anderen Nationalität und anderen kulturellen Erfahrungen aus ihrer Heimat zu uns gekommen sind. Das sind Menschen, u. a. Gastarbeiterfamilien in unterschiedlichen Generationen, Spätaussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion, Lebenspartner unterschiedlicher Nationalität, Arbeits- und Bildungsmigranten im Rahmen der Europäischen Union-Freizügigkeit, insgesamt mehr als 100 Nationalitäten, die in Ahrensburg leben!

Mir ist diese Vielfalt erstmalig deutlich geworden, als die Unesco AG des Heimgartenzentrums einmal vor Jahren alle Flaggen der die Schule besuchenden Schüler sichtbar aufgehängt hatte. Das war beeindruckend.

Worum geht es? Um miteinander zu leben, gilt es sich im zunächst fremden Alltag zu orientieren, die Sprache zu lernen, Ausbildung, Arbeit, Einkommen zu haben, eine Wohnung zu finden, den Aufenthaltsstatus zu klären, Kindergarten und Schule für die Kinder zu organisieren. Migranten haben es dabei mit vielen verschiedenen Instanzen zu tun: Ausländerbehörde, Jobcenter, Rathaus, Betrieb, Schule, Kindergarten, Hilfsangebote freier Träger und ehrenamtlicher Initiativen. Sich in diesem Zuständigkeitsdschungel zurechtzufinden, ist schwer. Wer selbst einmal Anliegen hat, weiß wie schwer es ist, sich mit Bürokratie auseinanderzusetzen.

Die letzten Jahre haben die unterschiedlichsten Akteure an den Rand ihres Leistungsvermögens gebracht. Das gilt für die hauptamtlichen Akteure – ob im Rathaus oder im Jobcenter oder bei der Schulsozialarbeit in den Schulen –, aber gerade auch in der ehrenamtlichen Zivilgesellschaft. Beispielhaft seien hier der Freundeskreis Flüchtlinge, das Netzwerk Migration und Integration oder die agierenden Wohlfahrtsverbände erwähnt.

Es wurde immer wieder versucht, die haupt- und ehrenamtlichen Akteure zusammenzubringen, die gegenseitige Information sicherzustellen, die Angebote zu vernetzen. Immer wieder hat das ehrenamtliche Netzwerk signalisiert, dass der lose Zusammenschluss mit einer ehrenamtlichen Organisationsstruktur nicht ausreicht, eine bessere Koordination und Transparenz für die Rat- und Hilfesuchenden zu gewährleisten. Das viele Schulterklopfen reicht nicht aus.

Gesicherte personelle Ressourcen sind notwendig. Versuche, ein Integrations- und Maßnahmenkonzept – wie in anderen vergleichbaren Städten längst vorhanden – zu erstellen, sind bisher gescheitert.

Wie heißt es in dem Positionspapier des Netzwerkes sinngemäß: Unsere Stadt besitzt keine Instanz, in der die vielfältige Angebotslandschaft für Migrantinnen gebündelt und gesteuert wird, unter Einbeziehung der Sichtweise und der Interessen der Betroffenen. Es gibt keine langfristige Perspektive, die unter Beachtung der Migrationsbelange eine integrative Stadtentwicklung des Zusammenlebens aufzeigt.

Mein Vorschlag ist, dem Zusammenleben und der Vielfalt in unserer Stadt hauptamtliche Ressourcen für die Integrationsarbeit zu widmen. Es erschließt sich mir nicht, warum dies nicht möglich ist, wenn doch zum Vergleich circa eine Million Euro für das Stadtgeld und das Aufstellen von Sitzbänken in der Innenstadt auf den Fahrbahnen ausgegeben wird.

Es geht um gute Nachbarschaft von Deutschen und Menschen, die ihre Heimat verlassen haben. Es geht darum, Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus vorzubeugen. Gerne höre ich Ihre Meinung dazu.

Jürgen Eckert

SPD-Stadtverordneter

 

26.10.2021 in Aktuelles

BM-Stichwahl: Eckart Boege wird neuer Bürgermeister

 

Mit 51,7 Prozent gewinnt Eckart Boege die Stichwahl am 17. Oktober und übernimmt am 01. Mai 2022 das Amt des Ahrensburger Bürgermeisters. Der Kandidat der CDU Thomas Schreitmüller unterliegt knapp mit 48,3 Prozent, bei einer Wahlbeteiligung von 45 Prozent. Eckart Boege und seine zahlreichen Unterstützer*innen kämpften bis zuletzt um jede Stimme.  Ab 19:38 Uhr des Wahlabends stand das Wahlergebnis fest, das wurde von Eckart Boege und der SPD Ahrensburg im Stammlokal Rigani zünftig gefeiert. Der frisch gebackene Bürgermeister war überglücklich und mit Ihm die gesamte Ahrensburger SPD. "Ich freue mich die Zukunft Ahrensburg zu gestalten" so Eckart Boege und dankte den Genossinnen und Genossen für Ihre "großartige Unterstützung, in einem sehr langen Wahlkampf".

 

 

27.09.2021 in Aktuelles

Eckart Boege in der Bürgermeister-Stichwahl am 17.10.

 

"Das Erreichen der Stichwahl ist ein großer Erfolg. Ich bedanke mich herzlich bei den 7084 Ahrensburgerinnen und Ahrensburgern, die mir im ersten Wahlgang ihre Stimme gegeben haben", kommentiert Eckart Boege den Ausgang der ersten Runde der Bürgermeisterwahl am 26.09. Da keiner der drei Kandidaten auf Anhieb die absolute Mehrheit von mehr als 50% der Stimmen erreicht hat, kommte es am 17.10. zu einer Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen.

Der 43-jährige Boege geht optimistisch in diesen zweiten Wahlgang: "Im Wahlkampf habe ich sehr viel Zuspruch bekommen. Deswegen bin ich zuversichtlich, dass viele Wählerinnen und Wähler, die mir im ersten Wahlgang ihre Stimme gegeben haben, auch an der Stichwahl teilnehmen". Außerdem hoffe er, viele Wählerinnen und Wähler des drittplatzierten Kandidaten, Christian Schubbert, im zweiten Wahlgang für sich gewinnen zu können. "Wirksamer und effizienter Klimaschutz sind für mich nicht nur Schlagworte im Wahlkampf", betont Boege, der seit vielen Jahren eine Führungsposition bei einem Grünstromversorger für Geschäftskunden hat.

Wie schon im bisherigen Wahlkampf wird Eckart Boege auch in den nächsten Wochen für Gespräche mit Ahrensburgerinnen und Ahrensburgern erreichbar sein: per E-Mail (kontakt@eckart-boege.de), WhatsApp und Telefon (0176-977 58 481) oder persönlich jeden Samstag am Wahlkampfstand in der Innenstadt (Details siehe Termine).

 

05.08.2021 in Pressemitteilungen

„Bezahlbarer Wohnraum – Wie gelingt das?“ am Di., 10.08., 19 Uhr

 

Gesprächsveranstaltung mit Eckart Boege, Ahrensburger Bürgermeisterkandidat, Thomas Beyer, Bürgermeister Hansestadt Wismar und Andreas Breitner, Vorstandsdirektor Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (Ort: Petra-Rantzau-Haus und per Zoom)

Was können Kommunen tun, um dem Anstieg der Wohnungskosten etwas entgegenzusetzen? Wie gelingt es, dass Wohnen in Ahrensburg auch für Menschen mit mittlerem oder geringem Einkommen möglich bleibt?  Über diese Fragen möchte der Ahrensburger Bürgermeisterkandidat Eckart Boege am Donnerstag, dem 10.08., um 19 Uhr mit interessierten Ahrensburgerinnen und Ahrensburgern und zwei Experten auf diesem Gebiet sprechen. Thomas Bayer bringt als Bürgermeister der Hansestadt Wismar langjährige Erfahrungen mit einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft mit. Andreas Breitner ist seit 2015 Direktor des Verbands Norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V., ehemaliger Innenminister im Kabinet von Torsten Albig und ehemaliger Bürgermeister von Rendsburg.

Die öffentliche Veranstaltung zum Thema „Bezahlbarer Wohnraum – wie gelingt das?“ findet im Peter-Rantzau-Haus statt, eine Teilnahme per Zoom ist ebenfalls möglich. Die Einwahldaten werden nach Anmeldung per E-Mail mit dem Betreff „Zoom 10.08.“ versendet.

„Bezahlbarer Wohnraum ist auch für viele Menschen in Ahrensburg eine existenzielle Frage geworden“, sagt Eckart Boege. „Das betrifft Azubis genauso wie Familien, die aus ihrer 2,5-Zimmmer-Wohnung herauswachsen, oder Seniorinnen und Senioren, die sich gerne verkleinern würden“, so der Bürgermeisterkandidat.

 

Suchen

Corona-Verschwörungsmythen

Gegen Rechts muss man eintreten!

WebsoziInfo-News

22.05.2022 20:32 MIT 9-EURO-TICKET ZUR ARBEIT UND DURCH DEUTSCHLAND
ALLE FRAGEN UND ANTWORTEN Ab 1. Juni kannst Du im öffentlichen Nahverkehr für 9 Euro pro Monat Busse und Bahnen nutzen, bundesweit und bis Ende August. Du kannst also zum ultimativen Tiefpreis mit Bus und Bahn nicht nur zu Deiner Arbeit fahren, sondern auch Städte- und Urlaubstrips machen. Hier erfährst Du, wie das Ticket funktioniert.… MIT 9-EURO-TICKET ZUR ARBEIT UND DURCH DEUTSCHLAND weiterlesen

22.05.2022 18:33 Ein kraftvolles Solidaritätsversprechen für die Ukraine
Die sieben führenden Industrienationen wollen die Ukraine mit zusätzlichen, kurzfristigen Budgethilfen unterstützen. SPD-Fraktionsvize Achim Post sieht darin ein klares Signal an die Ukraine: Wir unterstützen Euch in großer Geschlossenheit. „Die Ukraine braucht dringend finanzielle Unterstützung, um den Staatsbetrieb weiter aufrecht zu halten und damit handlungsfähig bleiben zu können. Es ist daher ein richtiges Signal, dass Finanzminister… Ein kraftvolles Solidaritätsversprechen für die Ukraine weiterlesen

Ein Service von websozis.info

Abgeordnete

 

Delara Burkhardt, MdEP

Nicht mit mir!

Programm 2018

Links

facebook SPD-Ahrensburg

Naturfreunde Ahrensburg

Stadt Ahrensburg