Nachrichten zum Thema Pressemitteilungen

22.02.2020 in Pressemitteilungen

Tiefgaragenplan: Krach in Ahrensburg

 

Am Montag ist der "Tiefgaragenplan" in der Stadtverordnetenversammlung Thema, und bewegt natürlich die Menschen. Die SPD Ahrensburg hat dazu Anfragen und Mails bekommen, hier unsere Argumente noch mal dargestellt:

Hier ein Leserbrief von Herrn B.

Zitat :"Unterstützung bekommt die Kaufleutevereinigung von der SPD. „Wir stehen beim Thema Bürgerbegehren gern beratend zur Seite, weil es natürlich in unserem Sinne ist“, sagt der stellvertretende Fraktionschef Markus Kubczigk" Die FDP macht offensichtlich richtig Krawall in der Stadt, weil ihr ein Mehrheitsbeschluss aus dem Bau- und Planungsausschuss nicht gefällt. Und die SPD macht bei diesem Krawall der FDP mit? Völlig unverständlich! Wo ist denn die Vision der SPD für eine moderne autoarme Innenstadt?! Besteht die nur aus einem Parkhaus, sonst nichts? Die anderen 3 Parteien haben diese Vision, die Verwaltung auch. Warum sollten ich, meine Familie, meine Bekannten und Verwandten noch diese SPD wählen? Jeden falls nicht diese Verhinderer-SPD. Denken Sie noch einmal nach und retten wenigstens sie den gestörten Stadtfrieden.
Beste Grüße - S.B.

"Sehr geehrter Herr B. , Vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ich habe vor Kurzem einen Leserbrief an das Hamburger Abendblatt geschrieben, in dem ich unserer Position zum Parkhaus erläutere (siehe unten). Ich kann auch hier nur noch mal betonen: dem Verkehr ist es herzlich egal, ob die Autos in eine Tiefgarage oder in ein Parkhaus fahren.
Wir verhindern nicht, wir wollen gute Lösugen für Ahrensburg. Eine Tiefgarage, die wir als Stadt selber finanzieren und bauen müssen, ist keine gute Lösung, wenn es bessere Alternativen gibt.
Die geschätzten 8 Millionen Euro (es können auch mehr werden! Der Sätzer) für den Bau sind dabei das eine - das ist Geld, das wir viel dringender an anderen Stellen brauchen.
Aber auch die Planungskapazitäten im Rathaus sind rar. Wir haben einen Investitionstau im zweistelligen Millionenbereich - Projekte, für die Geld bewilligt ist, die aber wegen Personalengpässen im Rathaus nicht umgesetzt werden können!
In dieser Situation sollten das Angebot eines lokalen Investors, auf eigenen Kosten ein Parkhaus zu bauen, doch zumindest gründlich geprüft werden. Die Chancen stehen nämlich gut, dass wir dann ohne Kosten für die Stadt - und schneller! - zu den notwendigen Parkplätzen kommen.
Darüber hinaus gibt es viele Punkte, für die sich die SPD Ahrensburg einsetzt, die weit über ein Parkhaus hinausgehen, nur ein paar Beispiele:
  • - Im Sommer werden wir uns in einer öffentlichen Veranstaltung mit dem Thema "Mobilität in Ahrensburg" beschäftigen. Denn wir wollen natürlich Bedingungen schaffen, die einen Verzicht aufs Auto erleichtern: Ausbau des ÖPNV, gute und sichere Fahrradwege, etc.
  • - Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt Ahrensburg mit den Planungen für einen Sportpartk Beimoor-Süd beginnt, damit der große und dringende Bedarf an Sportstätten endlich gedeckt wird (unser Haushalts-Antrag dazu wurde übrigens von allen anderen Fraktionen abgelehnt)
  • - Wir haben im November mit Bürgerinnen und Bürgern über "Klimaschutz konkret - Was können wir in Ahrensburg tun?" diskutiert. Daraus resultiert unter anderem eine Inititative für Photovoltaik-Anlagen auf städtischen Dächern.
Mit freundlichen Grüßen Eckart Boege (Vorsitzender SPD Ahrensburg)
 
 

Leserbrief an das Hamburger Abendblatt

Zum Kommentar „Neue Parkplätze für Ahrensburg?“

Bei der aktuellen Diskussion um Parkmöglichkeiten in der Ahrensburger Innenstadt sind letztlich zwei Alternativen im Gespräch: eine aus der Erde ragende „Tief“-Garage mit 240 Plätzen, die von der schwarz-grünen Mehrheit gewünscht ist, und ein Parkhaus mit 255 Stellplätzen, für das sich SPD und FDP aussprechen.

Die unechte Tiefgarage würde die Entwicklung einer attraktiven Freizeitfläche und Grünanlage auf dem Stormarnplatz für alle Zeiten massiv einschränken. Das Parkhaus würde im Wesentlichen auf bestehenden Parkflächen errichtet und alle Möglichkeiten für einen echten Stadtpark auf dem Stormarplatz offenlassen. Die Befürworter des Parkhauses halten das für die sinnvollere Variante.

Dabei geht es an dieser Stelle eben nicht um unterschiedliche Verkehrskonzepte und Vorstellungen von Mobilität – nur weil die Autos halbwegs „unter der Erde parken“ reduziert das ja offensichtlich nicht den An- und Abfahrtsverkehr, ebenso wenig die Feinstaubbelastung oder den CO2-Ausstoß!

Dazu kommt die finanzielle Belastung für Ahrensburg: Die „Tief“-Garage“ würde mehr als 8 Millionen Euro kosten, für die die Stadt selbst aufkommen müsste. Das ist Geld, das an anderer Stelle – z.B. für die Sanierung von Schulen, den Bau einer Sporthalle oder den Neuabau des Badlantic – dringend benötigt wird. Für das Parkhaus gibt es ein realistisches Angebot eines lokalen Inverstors, der auf eigene Kosten bauen würde, ohne den Stadthaushalt zu belasten.

Nichts gegen scharfe und pointierte Kommentare zur Kommunalpolitik; aus Gründen der Fairness wäre es aber ganz angebracht, den Lesern ein halbwegs ausgewogenes Bild der tatsächlichen Streitpunkte zu vermitteln.

Eckart Boege, Vorsitzender SPD Ahrensburg

 

19.12.2019 in Pressemitteilungen

Klimaschutz konkret in Ahrensburg

 

In Madrid fand  vor wenigen  Tagen die 25. Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt, bei der Regierungsvertreter von 200 Staaten zusammenkommen. Der Klimawandel – mittlerweile oft auch als Klimakrise bezeichnet - ist ein globales Problem; das globale Lösungen braucht.

Genauso richtig bleibt aber, was die Umweltbewegung schon in den 1980er Jahren gefordert hat: „Global denken, lokal handeln“. Deswegen hat die SPD Ahrensburg in November in einer öffentlichen Veranstaltung mit Ahrensburgerinnen und Ahrensburgern über „Klimaschutz konkret“ diskutiert und überlegt, was wir hier vor Ort tun können.

Unterstützt wurden die Diskussion von lokalen Expertinnen und Experten wie Lisa Fischer, Nachhaltigkeitsexpertin, Iris Behnke, Geschäftsführerin des Bioladens „Grünkern“; Jule Lehmann, Klimamanagerin der Stadt Ahrensburg, sowie Julia Fest, Geschäftsführerin, und Dirk Leyens, Leiter Energiedienstleistungen, als Vertreter der Stadtwerke. In den Diskussionen zu den Bereichen Energie, Verkehr und Alltagsverhalten viele unterschiedliche Anregungen und Ideen geäußert. So wurde beispielweise angeregt, dass die Stadt zukünftig allen Neubürgern ein „Ahrensburger Klimaschutzpaket“ überreicht, das praktischen Hinweisen und Tipps zum Klimaschutz im Alltag enthält. Ein anderer Vorschlag war die Einführung eines Lieferservices für Einkäufe in der Ahrensburger Innenstadt, damit es auch ohne Auto einfach und bequem möglich ist, größere Besorgungen zu erledigen

Beim Thema Energie wurde die ganze Bandbreite von Energiesparen bis zur regenerativen Stromerzeugung diskutiert. Ob die Straßenbeleuchtung schon konsequent auf LED umgestellt sei und ob möglicherweise an manchen Stellen eine Beleuchtung nach Bedarf möglich sei wurde genau so angesprochen wie „graue Energie“. Bisher wird dieser Energiebedarf, der für den Bau eines Gebäudes verwendet wird, kaum bei Entscheidungen über Neubauten berücksichtigt. Dies zukünftig zu ändern, ist eine der Anregungen, die wir als SPD Ahrensburg aus dieser Veranstaltung mitgenommen haben und nun in die Kommunalpolitik tragen wollen.

Dazu gehört auch die konsequente Nutzung von städtischen Dachflächen für Solaranlagen. Wir werden daher beantragen, dass die Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken Konzepte entwickelt, wie solche Projekte auch ohne städtische Investitionen umgesetzt werden können – Klimaschutz konkret eben. Haben Sie weitere Ideen? Melden Sie sich gerne bei uns unter: info@spd-ahrensburg.de

E. Boege OV Vorsitzender

 

22.04.2019 in Pressemitteilungen

EEG, Kohleausstieg, CO2-Steuer - Wie steht es um die Energiewende in Deutschland?

 

Vortrag und Diskussion mit Nina Scheer (SPD MdB) und Wido Witecka (Agora Energiewende) am Do., 25.04.19 (19 Uhr, Peter-Rantzau-Haus Ahrensburg)

Die „Energiewende“ stand einmal für die deutsche Vorreiterrolle beim Umstieg auf Erneuerbare Energien. Der staatlich geförderte Ausbau der Stromerzeugung aus Wind, Solar und Biomasse war so visionär, dass das deutsche Wort „Energiewende“ sogar in anderen Sprachen Einzug hielt.

Heute kritisieren nicht nur die Schülerinnen und Schüler bei „Fridays for Future“, dass Deutschland zu wenig für den Klimaschutz tut. Die im Zuge des Pariser Klimaschutzabkommen vereinbarten Ziele für 2020 wird Deutschland deutlich verfehlen. Um wenigstens die für 2030 gesteckten Ziele zu erreichen, werden neben der Energieerzeugung auch in vielen weiteren Bereichen große Anstrengungen notwendig sein: z.B. bei Mobilität, Wärme oder Landwirtschaft.

 

07.04.2019 in Pressemitteilungen

Ein anderes "Happy End" für die Alte Reitbahn

 

Aktuelle Markt-Kolumne der SPD zu den Bebauungsplänen in der Bahnhofsstraße und an der Alten Reitbahn:

Wie schön wäre ein Kino in Ahrensburg. Kurz mal zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus in die Stadt und mit Familie oder Freunden einen Film schauen – eine tolle Vorstellung. Warum hat die SPD dann gegen die Bebauungspläne für die Alte Reitbahn und das "Edeka-Grundstück" gestimmt?

Dafür gibt es zwei Gründe: Ja, für uns ist es wichtiger, dass wir in Ahrensburg Wohnungen schaffen, die sich auch Menschen mit einem geringen oder mittleren Einkommen leisten können. Es gibt zu wenig bezahlbare Wohnungen, das ist für viele Menschen in Deutschland mittlerweile ein existenzielles Problem. Das zu ändern, steht für uns an erster Stelle.

Wie das gehen kann, hat die SPD bei einem Bürgergespräch im November auch mit Experten intensiv diskutiert. Dabei ist klar geworden: Nur wenn wir auf städtischen Grundstücken in städtischer Eigenregie Wohnungen bauen, können wir tatsächlich mehr erschwinglichen Wohnraum in Ahrensburg schaffen. Die Alte Reitbahn gehört zu den letzten Grundstücken, auf denen wir als Stadt gestalten können. Diese Möglichkeit wollen wir nutzen und nicht durch einen Investor verbauen lassen.

 

30.03.2019 in Pressemitteilungen

Tobias von Pein, MdL: Den Bau der S4 nicht verzögern!

 

Den Bau der S4 (Ost) von Hamburg nach Bad Oldesloe nicht verzögern

Der schleswig-holsteinische Landtag hat auf Initiative der SPD-Landtagsfraktion bekräftigt, dass sich der Bau der S4 (Ost) von Hamburg nach Bad Oldesloe nicht verzögern soll. Er wird wie geplant vorangetrieben.„Wer jetzt eine Trassenalternative fordert, gefährdet den zügigen Ausbau der bestehenden Strecke. Die S4 würde dann erst in Jahren kommen“, kritisiert der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein. Er mahnt an, dass Planungen einer alternativen Trasse die bisherigen Planungsverfahren und Finanzierungszusagen stoppen könnten und einer schnellen Problemlösung unnötige Steine in den Weg gelegt werden. Daher begrüßt von Pein den Entschluss des Landtages ausdrücklich.

 

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Die Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst ist für Fraktionsvizin Katja Mast ein starkes Zeichen für alle, die das Land durch die Krise tragen. Tarifpartnerschaft und Mitbestimmung wollen wir weiter stärken. „Es ist geübte Praxis, dass sich die Politik bei der Kommentierung von Ergebnissen bei Tarifverhandlungen zurück hält. Doch heute geht das nicht ganz. Denn: Es ist

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