07.12.2020 in Kommunalpolitik

Luftreiniger an Schulen, jetzt!

 

Für mehr Lebensqualität im Unterricht in Corona-Zeiten

Die Pandemie hält das Leben auch in Ahrensburg fest im Griff. In den vergangenen Monaten wurde bundesweit und regional von der Politik viele Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft abzufedern. Und bei aller einsetzenden Euphorie in Hinblick auf die Entwicklung von Impfstoffen, scheint mehr als deutlich, dass Corona uns alle bis weit in das kommende Jahre beschäftigen wird.

“Über den Alltag von SchülerInnen und LehrerInnen in diesen Zeiten ist kaum die Rede. Deshalb wollen wir jetzt deren konkrete Lebens- und Lernsituation verbessern”, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Jochen Proske.

Gerade bei den jetzt sinkenden Temperaturen wird mehr als deutlich: Was die SchülerInnen und LehrerInnen an den Ahrensburger Schulen mittragen und erdulden ist unbeschreiblich. So findet auch bei einsetzenden Minusgraden ein Teil des Unterrichts bei offenem Fenster statt. Das ist alles andere als ein normaler Schulbetrieb. Deshalb hat die SPD-Fraktion einen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht, der die Anschaffung von professionellen Luftreinigern für alle Klassenzimmer und Gruppenräume an Ahrensburger Schulen vorsieht. Solche Geräte, deren Anschaffung in anderen Bundesländern finanziell gefördert wird, filtern Keime und Viren aus der Luft heraus.

Solche Luftfilter senken effektiv Infektionsrisiken, tragen ohnehin zur Verbesserung der Raumluft bei und schenken unseren Kindern wieder ein Stück Normalität im Unterricht”, erläutert Stephan Lamprecht, SPD-Stadtverordneter. 

Die Investitionskosten werden sich zwischen 1 und 1,2 Mio Euro belaufen, die aber aus den Mehreinnahmen der Gewerbesteuer zu finanzieren sind. Eine Investition, die uns die SchülerInnen wert sein sollten. Denn die Geräte werden dank Ihrer Filtration auch noch dann wirken, wenn Corona überwunden sein sollte. Denn Luftreiniger filtern auch dann Allergene und Pollen aus der Luft heraus. Allergiker profitieren also auch noch später davon. Die Anschaffung der Geräte trägt zur Gesundheit von SchülerInnen und LehrerInnen an den Schulen bei. Sie ist sozial, aber auch wirtschaftlich, wenn beispielsweise die regelmäßige Anschaffung von FP2/FP3-Masken, Folgekosten durch potentielle Erkrankungen von LehrerInnen und Unterrichtsausfälle dagegen gerechnet werden. Deswegen hoffen wir auch, dass uns die anderen Fraktionen bei diesem Antrag unterstützen, nachdem die Stadtverordnetenversammlung bereits Unterstützung für den Handel und die Gastronomie beschlossen hat.

 

 

04.10.2020 in Kommunalpolitik

Perspektiven statt „Stadtgeld“

 

"Unsere Innenstadt braucht Perspektiven, kein „Stadtgeld“" von Stephan Lamprecht.

Die Diskussion über das Ahrensburger Stadtgeld schlägt Wellen. Noch ist unklar, wie dieses „Geschenk“ an Bürger und Handel finanziert wird. Von den Befürwortern hieß es auf der Sitzung des Hauptausschusses, „es heile die Pandemie”. Vor lauter Aktionismus vergaßen CDU und GRÜNE allerdings mit denen zu sprechen, denen geholfen werden soll: Handel und Gastronomie in der Innenstadt. Als Handelsjournalist weiß ich aus meiner täglichen Arbeit, dass Kunden leider nicht aus Lokalpatriotismus kaufen. Das belegen erfolglose Initiativen von lokalen Online-Marktplätzen. Die harten Kaufargumente bleiben Auswahl, Preis und Erlebnis. Corona hat in brutalster Weise strukturelle Probleme des lokalen Handels offengelegt. Nicht nur in Ahrensburg.

Das „Stadtgeld“ mag kurzfristig Liquidität in die Kassen der Händler spülen. Aus unserer Sicht hat der Bund, unter Führung des SPD-Finanzministers, mit dem Kindergeld-Bonus und Soforthilfen genügend wirtschaftliche Anreize bereitgestellt. Ob sich der Erfolg des Marburg Stadtgelds auf Ahrensburg mit völlig anderer Einwohner- und Handelsstruktur übertragen lässt, ist zweifelhaft. Sicher ist hingegen, und das zeigen sämtliche Statistiken und Erhebungen, wie sie etwa der Handelsverband Deutschlands (HDE) publiziert, dass Innenstädte einen Strukturwandel durchlaufen. Das sieht auch der Deutsche Städtetag so, der ganzheitliche Konzepte oben auf die Agenda stellt. Es gelte, “Gewerbe und Wohnen, kulturelle Vielfalt und wirtschaftliche Angebote in den Innenstädten verträglich zu vereinen”. Das Konzept für ein Stadtmarketing für Ahrensburg, das seinerzeit gerade von den Fraktionen abgelehnt wurde, die sich für das Stadtgeld stark machen, wäre ein erster Schritt gewesen.

Wir müssen jetzt Wege finden, unsere Innenstadt weiterhin nachhaltig attraktiv zu gestalten. Ein Konzept entwickeln, das auch dann funktioniert, wenn der Online-Handel weiter wächst. Digitalisierung ist dabei ein wichtiger Teilaspekt. Die SPD lädt alle Beteiligten zu einem runden Tisch ein. Was auch immer wir für unsere Innenstadt tun. Es wird Geld kosten. Geld, das uns vielleicht nach der Ausgabe der Gutscheine fehlen wird

Stephan Lamprecht, SPD , Ahrensburger Stadtverordneter
und Mitglied im Finanzausschuss
 

20.09.2020 in Kommunalpolitik

SPD Fraktion: Antrag zur Verkehrsberuhigung im Hagen

 

Der Antrag der SPD Fraktion für den Bau- und Planungsausschuss vom 02. September 2020 beinhaltet:

  • Den Kreisverkehr Brauner Hirsch/Dänenweg nach Norden zu verschieben. Die bestehenden Bushaltestellen werden versetzt, so dass ein Grunderwerb vermieden wird, der Busüberlieger fällt weg.
  • Die Einmündung Brauner Hirsch/Am Kratt wird zu einem dreiarmigen Kreisverkehr umgebaut. Dabei soll der Eingriff in die bestehende Baum- und Knickstruktur so gering wie möglich gehalten werden, z.B. durch „Verschwenkung“ des Knicks. Ein Busüberlieger soll eingerichtet werden.

Die SPD Fraktion rechnet mit Kosten in Höhe von 1,5 Millionen €. Dass die „Südtangente“ eine Wahlkampf-Nullnummer wird, hatte die SPD Fraktion schon vor und während des Kommunalwahlkampfes 2018 prognostiziert.  Nachdem die“ CDU- Südtangente“ scheiterte, wurde den Anwohnern der Stadteile Siedlung Am Hagen und Ahrensfelde  fraktionsübergreifend zugesagt, verkehrsberuhigenden Maßnahmen zu ergreifen.  Nun setzt sich die SPD Fraktion für den schnellen Umbau des bestehenden Kreisels und für den Neubau ein.

„Das Zusammenspiel des geplanten Kreisverkehrs Brauner Hirsch/Am Kratt und eines „echten“ Kreisverkehrs Brauner Hirsch/Dänenweg, wäre die zentrale Maßnahme, um eine effektive Verkehrsberuhigung  zu erreichen.“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Markus Kubczigk, der den SPD-Antrag formuliert und Anfang September in den Bau- und Planungsausschuss eingebracht hat.

 

12.08.2020 in Kommunalpolitik

Leben in Ahrensburg in Corona Zeiten

 

Die Corona Krise ändert alles

- unsere Art zu leben, zu arbeiten, zu wirtschaften, unsere Innenstädte, unsere kulturellen und Freizeitaktivitäten. Wer - wie ich – abends mit dem Fahrrad durch Ahrensburg fuhr, erlebte eine nahezu autofreie und stille Stadt. Still auch, weil keine Flugzeuge da waren. Bei allen Schwächen waren wir in der Lage, über Nacht ohne großes Murren das gesellschaftliche Leben einzustellen und die wirtschaftliche Tätigkeit einzufrieren.

Und die Menschen haben dies mitgetragen.

Krisen eröffnen Chancen – Mängel aufzuzeigen im Gesundheitswesen, im Bildungswesen aber auch bei der so hoch geschätzten  Globalisierung. Es ist die Chance, eine Umorientierung hin zu mehr Nachhaltigkeit und Qualität zu meistern. Wir haben das Potenzial, denn wir haben trotz aller Mängel ein gutes Bildungssystem, ein gutes Gesundheitssystem, eine offene Bürgergesellschaft und die finanziellen Mittel in unserer Gesellschaft. Und wir haben  die Chance, bei  weiteren Maßnahmen keinen generellen Lock down von Wirtschaft und Gesellschaft durchzuführen, sondern  abgewogen lokal und sektoral zu reagieren. Wir können die Belastung der öffentlichen Haushalte nutzen, um Sozialstaat gerecht und Wirtschaft neu zu justieren.  Corona bietet die Chance, eine Debatte über ein Grundeinkommen zu führen, das Menschen materiell absichert. Hochinteressant war in diesem Zusammenhang die politische Debatte um die von der SPD durchgesetzte Grundrente. Man vergleiche nur die Summen, die als Unterstützung für Konzerne im Raum stehen. Viele Menschen wurden über Nacht unverschuldet  in ihrer Existenz bedroht, obwohl sie vieles richtig gemacht haben -als kleine Selbstständige, Kulturschaffende, Friseure, Gastronomen. Mit Recht wurde ihnen mit den Zuschüssen eine Art des Grundeinkommens zugestanden. Die wirtschaftlichen Risiken und Nöte vieler -auch von Arbeitsplatzverlust bedrohter Menschen-sind damit noch längst nicht beseitigt.

Gerne höre ich Ihre Meinung Wer Interesse an einem direkten Kontakt mit Abstand hat:

Sprechstunde Sa. 22.8., 11.00 Uhr SPD-Büro in Uns Huus , Manhagener Allee 17

Jürgen Eckert SPD-Stadtverordneter Aus: Ahrensburger Markt 34. KW 19.08. 2020

 

20.09.2019 in Kommunalpolitik

Parkplatzrätsel für Anfänger

 

Wie muss man sich eigentlich „die“ Politik in Ahrensburg vorstellen? Seit Herbst letzten Jahres bin ich als Bürgerliches Mitglied im Finanzausschuss und gelegentlich als Stellvertreter im Bau- und Planungsausschuss dabei.

Als kommunalpolitischer Anfänger ist mein Eindruck: Über alle Parteigrenzen hinweg gibt es viele Menschen, die sich in ihrer Freizeit intensive Gedanken darüber machen, was das Beste für Ahrensburg ist. Ähnlich sehe ich auch „die“ Verwaltung, in der viele engagierter Mitarbeiter/innen arbeiten, die einen riesigen Berg Arbeit zu bewältigen haben.

Natürlich unterscheiden sich die Auffassungen über „das Beste“ von Partei zu Partei – und von Politik zu Verwaltung – und der Streit darum ist Kern einer Demokratie. Manchmal finde ich es allerdings doch erstaunlich, welche Beschlüsse zustande kommen. Das Thema Parkflächen auf dem Stormarnplatz ist ein gutes Beispiel.

Offensichtlich favorisieren eine politische Mehrheit in Ahrensburg und die Verwaltung eine Halbtiefgarage auf der heutigen Rasenfläche des Stormarnplatzes. Statt einer Freizeitfläche mit viel Grün für alle Ahrensburger/innen, wie es die SPD schon lange fordert, soll dort eine Tiefgarage entstehen, die eigentlich keine ist, weil sie halbhoch aus dem Boden ragt.

Ja, die Dachfläche soll dann auch als Freizeitfläche gestaltet werden. Die Vorstellung, dass diese Flächen auch nur halb so ansprechend und nutzbar sein könnten, wie ein echter Stadtpark, ist – nunja - ziemlich schräg. Wieso auch die Grünen, zusammen mit CDU und WAB, eine Grünfläche mitten in der Stadt für Parkflächen opfern wollen, ist für mich ein unerklärliches Rätsel.

Es gäbe ja Alternativen, wie zum Beispiel ein Parkhaus am Rande des Stormarnplatzes. Aber vor allem wäre es doch sinnvoll, überhaupt erstmal zu überlegen, wo und wofür in Ahrensburg eigentlich Parkplätze gebraucht werden: Es gibt Pendler, die morgens das Auto abstellen und abends wieder abholen; es gibt Beschäftigte in der Ahrensburger Innenstadt und es gibt Einkäufer und Besucher von Rathaus, Ärzten etc.

Erst ein Parkplatz-Konzept für die ganze Innenstadt entwickeln, dann Fakten zu schaffen - das wäre nachhaltige Stadtentwicklung. Warum jetzt der zweite Schritt vor dem ersten kommen soll? Auch so ein Rätsel.

Von E.Boege

 

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