27.03.2021 in Aktuelles

Wir trauern um Konrad Nabel

 

Wir gedenken unserem langjährigen Landtagsabgeordneten Konrad Nabel, der in dieser Woche verstorben ist.

Konrad Nabel wurde am 23. Juli 1950 im heute zu Wolfenbüttel gehörenden Fümmelse geboren. Nach seinem Zivildienst und dem Studium der Erziehungswissenschaften und der Soziologie in Hamburg war er als Haupt- und Realschullehrer in Ahrensburg und Bargteheide tätig.

Konrad Nabel war ein überzeugter Sozialdemokrat, der sich bereits früh engagierte – ab 1966 bei den Jungsozialisten, später dann mehr als 50 Jahre in der Partei. Über viele Jahrzehnte hinweg gestaltete er die politische Arbeit in unserem Kreisverband und insbesondere in Ahrensburg. Er war u.a. als Delegierter, Kreisvorstandsmitglied und Vorsitzender des SPD-Ortsvereins über viele Jahre eine der prägendsten Persönlichkeiten der Stormarner Sozialdemokratie.

1987 zog Konrad Nabel erstmals in den Schleswig-Holsteinischen Landtag ein. Bei der Landtagswahl 1988 wurde Konrad Nabel erneut Mitglied des Landtages, dieses Mal als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Ahrensburg. In den 21 Jahren seiner Parlamentszugehörigkeit – von 1988 bis zum Ende der 16. Wahlperiode am 27. Oktober 2009 – gehörte Konrad Nabel dem Eingabenausschuss und dem Sozialausschuss an. In der 14. und 15. Wahlperiode war er auch Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.

Als umweltpolitischer Sprecher prägte er die Programmatik unserer Partei hin zu einer sozial-ökologischen Wende entscheidend mit.

Konrad Nabel hat sich immer mit vollen Engagement für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen, die Artenvielfalt und für soziale Gerechtigkeit eingesetzt. Ob in seiner Heimatgemeinde, dem Kreis oder dem Land. Das Naturschutzgebiet Tunneltal/Höltigbaum über die Landesgrenze hinweg ist ganz wesentlich von ihm vorangebracht worden, ebenso die heutige Selma-Lagerlöf-Gemeinschaftsschule, eine der ersten Gesamtschulen in Schleswig-Holstein. In der SPD Ahrensburg hat er viele politische Debatten über die Herausforderungen der Zeit mitbestimmt, aber genauso wichtig war ihm das Miteinander im SPD-Chor, beim jährlichen Grünkohlessen und Sommerfest.

Wir trauern um Konrad Nabel und sind dankbar für die von ihm geleistete Arbeit für die Sozialdemokratie.

Unsere Anteilnahme gilt seinen Angehörigen, insbesondere seiner Frau und seinen Töchtern.

Eckart Böge (OV Vorsitzender Ahrensburg)
Tobias von Pein (MdL und Kreisvorsitzender

 

17.03.2021 in Aktuelles

Zeit für einen digitalen Zeitsprung

 

Beitrag von Eckart Boege, SPD Fraktion, Ahrensburger Markt, Ausgabe 17.03.2021

In Ahrensburg kann man hervorragende Zeitreisen machen, zum Beispiel beim Parken. Wer in Ahrensburg einen Parkschein lösen möchte braucht wie bei den ersten Parkuhren in den 50er Jahren meistens Kleingeld. Man kann heutzutage mit dem Handy Flugreisen buchen, Einkäufe erledigen, sämtliche Bankgeschäfte erledigen – aber ein Parkticket in Ahrensburg lösen kann man damit nicht.

Sicher gibt es größere Probleme in dieser Stadt und in diesen Zeiten. Das Beispiel ist aber symptomatisch dafür, wie sehr Ahrensburg bei der Digitalisierung hinterherhinkt. Dabei geht es nicht um ein hippes Schlagwort, sondern um konkrete Verbesserungen, die mithilfe digitaler Technik möglich sind. Andere Kommunen machen es längst vor: digitale Plattformen zur Bürgerbeteiligung ermöglichen eine stärkere Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern bei wichtigen Entscheidungen; städtische Webseiten mit Dialogfunktion („Chatbots“) helfen dabei, sich schnell zurechtzufinden; echte digitale Formulare – also kein pdf-Dokument zum Ausdrucken – sparen Papier und beschleunigen die Bearbeitung.

Dabei sind das gerade einmal die „Basics“, also das Mindeste, was man heute eigentlich erwarten sollte; dazu gehört selbstverständlich auch die zeitgemäße digitale Ausstattung von Schulen und anderen städtischen Einrichtungen. Wenn man will, bietet die Digitalisierung aber noch viel mehr Möglichkeiten, Ahrensburg zu einer echten „Smart City“ zu machen.

 

11.03.2021 in Aktuelles

FES Zoom-Meeting: Sprache und Kolonialismus

 

Wie bestimmt die Sprache die Identität und das politische Denken? Montag, 15. März um 19 Uhr

Der Mensch wird durch die Sprache geprägt. Menschen erschließen sich mit ihrer jeweiligen Sprache die Welt. Sprache ist mehr als nur der Austausch von Informationen und Gefühlen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der individuellen und kollektiven Identität. Gesprochene Sprachen erzeugen ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das weit über Landesgrenzen hinaus reichen kann. Und sie sind ein Mittel, um Menschen zur Zusammengehörigkeit zu zwingen.
Besonders der afrikanische Kontinent hat in seiner Vergangenheit von außen Eingriffe in seine kulturelle und sprachliche Identität erlebt. In Afrika sind sprachliche und nationale Grenzen oft nicht deckungsgleich, anders als etwa in Europa. So haben afrikanische Politiker_innen eine Sprachenpolitik oftmals als Mittel genutzt, um kulturelle und politische Einheiten zu stiften. Die Einbindung Afrikas in die globale Gemeinschaft und den Welthandel erfordert zudem, dass die Menschen die Sprachen der vormaligen Kolonialherren sprechen müssen, obwohl ihre eigenen Sprachen teilweise von vielen Millionen Menschen gesprochen werden. So müssen sich viele Menschen nicht allein an der Sprache, sondern auch an der nicht eigenen Kultur orientieren oder diese adaptieren.
Wo liegen also die historischen Hintergründe, warum Menschen ihre Sprache aufgeben mussten? Welche Folgen hatten die Sprachenpolitiken für die Identität, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent? Was leitet sich daraus für heute ab? Und kann die in Afrika weit vorangeschrittene Digitalisierung dazu beitragen, dass mehr Menschen sich ihrer Sprache bewusst werden und so ein Bewusstsein für sich selbst erlangen?

Darüber sprechen miteinander und mit Ihnen
Bonaventure Dossou, Student der Informatik und Programmierer
Prof. Dr. Anna Greve, Direktorin des Focke-Museums Bremen
Prof. Dr. Bea Lundt, University of Education Winneba (Ghana)

Verschiedene Sprachgruppen aus Bremen stellen Ihnen ihre Sprache vor und laden Sie im Anschluss der Diskussion zum Austausch in Kleingruppen ein.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Afrika-Netzwerks Bremen e.V., des Sprachenrats Bremen e.V. und der Friedrich-Ebert-Stiftung

Anmeldungen bitte an veranstaltungen@anb-bremen.de

Die Zugangsdaten zum Zoom-Meeting werden am Tag der Veranstaltung vormittags versendet.  

Anbei die Einladung im Flyer-Format

 

18.02.2021 in Aktuelles

Hanau vor einem Jahr. Was war da noch?

 

Liebe Ahrensburgerinnen, liebe Ahrensburger,

morgen wird ein Jahr vergangen sein, seit bei Anschlägen in Hanau neun Menschen aus rassistischen Gründen ermordet wurden. Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober 2019 und dem Mord an Walter Lübcke im selben Jahr fand diese Terrorwelle von rechts damit einen neuen furchtbaren Höhepunkt. Wir möchten, dass diese Opfer genauso wenig in Vergessenheit geraten wie die des NSU und vieler vorheriger Anschläge, die bisher kaum aufgeklärt und in den seltensten Fällen gesühnt wurden. Wir schließen uns den Forderungen der Initiative 19.Februar Hanau an, sowohl in ihren politischen Forderungen nach Aufarbeitung des institutionellen Rassismus sowie in ihrem Eintreten für eine solidarische Gesellschaft.

Am 19.Februar möchten wir auf dem Rathausvorplatz in der Zeit von 16:30 bis 17:30 Uhr

gemeinsam mit 140 weiteren Initiativen in vielen anderen Städten

derjenigen gedenken, die in den vergangenen vier Jahrzehnten bis in die jüngste Vergangenheit aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit und/oder Hautfarbe hier in Deutschland ermordet wurden.

Wir wollen sie nicht vergessen: Call their names.

Wir erklären uns solidarisch mit denjenigen, die unsichtbar bleiben, weil sie Angst haben müssen, um sich und ihre Kinder.

Hier sehen Sie die Internetseite der Hanauer Initiative: https://19feb-hanau.de/

Aus Respekt vor der Gesundheit aller achten wir auf die Einhaltung der Corona-Regeln.

Mit freundlichen Grüßen vom Runden Tisch Ahrensburg für Zivilcourage und Menschenrechte - gegen Diskriminierung und Rechtsextremismus

Bernadette Kölker

 

24.10.2020 in Aktuelles

Aktuelle Informationen zu Corona

 

Statt "Covidiotie": Aktuelle Informationen, Links, Telefonnummern, Mailadressen:

https://www.spd.de/aktuelles/corona/corona-regeln/

 

Über die folgenden Links gelangen Sie zu aktuellen Informationen:

Bürger-Telefon Kreis Stormarn:  04531 / 160-1160  (Montag bis Donnerstag: 9 bis 15 Uhr, Freitag: 9 bis 12 Uhr)

Bürgertelefon des Landes Schleswig-Holstein zu COVID-19: 0431 - 79 70 00 01 (werktags von 8:00 – 18:00 Uhr)

Bürgertelefon des BMG zu allgemeinen Informationen zum Corona-Virus: 030 - 346 465 100
weitere Telefonnummern zu anderen Fragen gibt es unter www.bundesgesundheitsministerium.de/~/buergertelefon

Informationen (FAQs) für die Wirtschaft: www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/..

Telefon der Kassenärztlichen Vereinigung für Patientinnen und Patienten: 116 117.

Eltern, die von den Kita-Schließungen betroffen sind, können sich an die Kontaktstelle im Sozialministerium wenden: Buergerfragen.Coronavirus@sozmi.landsh.de

Eine Liste mit Kontaktdaten zur Beantragung finanzieller Hilfen finden Sie hier.


Das aktuelle Informationsblatt des Landes Schleswig-Holstein 
"Hinweise für die Ein- und Rückreise nach Schleswig-Holstein - Was müssen Reisende beachten?"

 

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09.05.2021 18:27 AUS RESPEKT VOR DEINER ZUKUNFT
Wir wollen ein starkes, soziales Land für uns alle – mit Respekt voreinander und ein „Füreinander“ in ganz Europa. Zukunft wird jetzt gemacht. Wie wir morgen leben, entscheidet sich hier und jetzt. Wir sehen gerade: Eine starke Gesellschaft für alle, ein zupackender und effektiver Staat, öffentliche Investitionen in Infrastruktur, Wissenschaft und Forschung, eine kraftvolle Wirtschaft,

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