Kommunalwahl 2018: Ahrensburg – eine Stadt für alle

Veröffentlicht am 05.03.2018 in Pressemitteilungen

SPD Ahrensburg wählt Kandidaten für die
Kommunalwahl und beschließt Wahlprogramm

Der SPD Ortsverein Ahrensburg hat am Donnerstag, den 01. März die
Kandidaten für die Wahl der Stadtverordnetenversammlung am 06. Mai 2018
aufgestellt. In zehn von 16 Wahlkreisen werden Kandidaten erstmalig
antreten. Der Ortsvereinsvorsitzende und Stadtverordnete Jochen Proske (49) ist einstimmig zum Spitzenkandidaten gewählt worden.

„Jung und alt, erfahren und neu, kompetent und engagiert – ich freue mich, dass wir als
Ahrensburger SPD mit diesen sehr guten Kandidatinnen und Kandidaten bei der Wahl
antreten werden,“ sagte der Ortvereinsvorsitzende Jochen Proske. Von den bisherigen
Stadtverordneten treten neben ihm der stellvertretende Bürgervorsteher Bela Randschau
und Jürgen Eckert erneut an.
Zehn Kandidatinnen und Kandidaten stehen erstmals auf den Stimmzetteln: Silke von
Stockum, Jessica Bunte-Liedtke, Markus Kubczigk, Andreas Plässer, Jan Fischer, Stephan
Lamprecht, Xaver Rulko, Maike Eckert, Simone von Pein und der stellvertretende
Ortsvereinsvorsitzende Eckart Boege.

„Ehrenamtliches Engagement in der Stadtpolitik, Familie und Beruf – das ist für viele Menschen nur sehr schwer zu vereinbaren, umso mehr freue ich mich, dass wir zehn neue Kandidaten aus der Mitte Ahrensburgs finden konnten. Viele von ihnen kennen die Probleme in der Kinderbetreuung, in den Schulen, im Verkehr und in der Bauentwicklung aus eigener Erfahrung und haben sich gerade deshalb entschieden, sich einzumischen und die Entwicklung der Stadt mitzubestimmen“, so Jochen Proske.
Drei weitere Kandidaten waren in der zu Ende gehenden Amtsperiode nicht in der
Stadtverordnetenversammlung, haben sich aber als Bürgerliche Mitglieder in den
Ausschüssen oder in den Beiräten engagiert. Rolf Griesenberg, Gerhard Bartel und Olaf
Böhm treten erneut an.
Hinter den 16 Wahlkreiskandidaten kandidieren auf der Liste die ehemalige Stadtverordneten
Ole Junker und Gudrun Probst-Eschke, der ehemalige Schulleiter der Gemeinschaftsschule
Barsbüttel Volker Wurr, Dr. Karl-Heinz Eckert, der sich auch im Sozialverband Deutschland
(SoVD) engagiert, und Annegret Amrhein.
 

Die Ortsvereinsversammlung beschloss auch das Kommunalwahlprogramm „Ahrensburg –
eine Stadt für alle“. „In einigen Bereichen wollen wir eine behutsame Weiterentwicklung
Ahrensburgs, in vielen anderen Bereichen jedoch müssen endlich große Schritte vorwärts
unternommen werden. Wir wollen deutlich mehr geförderten Wohnraum in Ahrensburg
schaffen, wir halten im Bereich der Kinderbetreuung und der Schulen einen großen Schritt
vorwärts ebenfalls für notwendig,“ fasste Jochen Proske einige Punkte aus dem Programm
zusammen. Mehr geförderte und damit auch für Menschen mit kleineren Einkommen
bezahlbare Wohnungen sollen durch eine verbindliche 30%-Quote bei allen
Mehrwohnungs-Neubauvorhaben realisiert werden, auf die die Stadt Einfluss nehmen kann.
„Diese 30%-Quote ist in vielen Städten, auch in Hamburg, schon seit vielen Jahren
eingeführt und hat zu einer enormen Steigerung des Angebotes im Bereich des geförderten
Wohnungsbaus geführt. Leider ist ein entsprechender Antrag in der zu Ende gehenden
Amtsperiode an den Stimmen von CDU, WAB und FDP gescheitert.“
Im Bereich der Kinderbetreuung gehe es einerseits um einen weiteren Ausbau, damit allen
Eltern der benötigte Platz in einer Krippe, einer Kita oder in einem Hort bzw. einer Offenen
Ganztagsschule angeboten werden kann. Zum anderen gehe es aber auch um die
Sicherung von Verlässlichkeit und Qualität der Betreuung. „Es ist schlicht ein Skandal, dass
Ahrensburg als reiche Stadt es trotz mancher Fortschritte immer noch nicht hinbekommen hat,
bei frühkindlicher Bildung und Betreuung einen Standard zu realisieren, wie er im 21.
Jahrhundert zu Recht von Eltern erwartet wird.“ Ähnliches gelte für die Schulen. „Viel zu
lange wurden notwendige Investitionen in unsere Schulen aufgeschoben und gestreckt, das
muss sich ändern,“ betonte der Spitzenkandidat der Sozialdemokraten und fügte mit Blick
auf die Vergangenheit hinzu, dass „Ahrensburg endlich eine konstruktive
Gestaltungsmehrheit“ brauche. „Eine starke SPD-Fraktion ist erforderlich, damit die
notwendigen Schritte im Interesse der Bürgerinnen und Bürger endlich unternommen
werden.“

 

Zum Ausgang der Kommunalwahl in Ahrensburg

 

(JP) Zum Ausgang der Kommunalwahl in Ahrensburg schreibt der Vorsitzende der SPD Ahrensburg, Jochen Proske:

Die SPD Ahrensburg ist der Verlierer der Wahl, ob uns das gefällt oder nicht. Auch das Argument, dass unsere Verluste in Ahrensburg den Verlusten der SPD landesweit entsprechen, kann die Enttäuschung nicht mindern. Ich persönlich habe nicht mit diesem Ergebnis gerechnet, denn wir haben als SPD Ahrensburg die aus meiner Sicht besten Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt und die besten Lösungsvorschläge für die Herausforderungen, vor denen die Stadt steht, präsentiert. Die meisten Menschen in Ahrensburg haben das aber anders gesehen, entweder indem sie andere Parteien gewählt haben oder gar nicht zur Wahl gegangen sind.

Fünf unserer voraussichtlich acht Stadtverordneten werden das erste Mal dabei sein, das freut mich. Ich hoffe auf eine konstruktive Zusammenarbeit in der Stadtverordnetenversammlung zwischen allen Fraktionen zum Wohle der Stadt und der Menschen. Denn an Problemen und Herausforderungen mangelt es nicht. Unsere Aufgabe als SPD-Fraktion wird es sein, unsere Vorschläge jetzt auch eins zu eins in die politische Diskussion einzubringen. Wir werden konkrete Anträge für mehr geförderten und bezahlbaren Wohnraum stellen, wir werden konkrete Anträge für mehr Krippen- und Kitaplätze stellen.

Wir werden die Stimme derjenigen sein, die all zu oft überhört werden: die Stimme der Menschen, die ein kleinen oder mittleres Einkommen beziehen, die Stimme derjenigen, die aufgrund ihrer Herkunft eher am Rande der Stadtgesellschaft leben, die Stimme der Kinder und Jugendlichen, die Stimme der älteren Menschen und der Menschen mit Behinderungen.

Eine Stadt für alle - das war die Überschrift für unser Programm für Ahrensburg. Eine Stadt für alle - das bleibt unser Ziel!

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