FES Zoom-Meeting: Sprache und Kolonialismus

Veröffentlicht am 11.03.2021 in Aktuelles

Wie bestimmt die Sprache die Identität und das politische Denken? Montag, 15. März um 19 Uhr

Der Mensch wird durch die Sprache geprägt. Menschen erschließen sich mit ihrer jeweiligen Sprache die Welt. Sprache ist mehr als nur der Austausch von Informationen und Gefühlen. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der individuellen und kollektiven Identität. Gesprochene Sprachen erzeugen ein Zusammengehörigkeitsgefühl, das weit über Landesgrenzen hinaus reichen kann. Und sie sind ein Mittel, um Menschen zur Zusammengehörigkeit zu zwingen.
Besonders der afrikanische Kontinent hat in seiner Vergangenheit von außen Eingriffe in seine kulturelle und sprachliche Identität erlebt. In Afrika sind sprachliche und nationale Grenzen oft nicht deckungsgleich, anders als etwa in Europa. So haben afrikanische Politiker_innen eine Sprachenpolitik oftmals als Mittel genutzt, um kulturelle und politische Einheiten zu stiften. Die Einbindung Afrikas in die globale Gemeinschaft und den Welthandel erfordert zudem, dass die Menschen die Sprachen der vormaligen Kolonialherren sprechen müssen, obwohl ihre eigenen Sprachen teilweise von vielen Millionen Menschen gesprochen werden. So müssen sich viele Menschen nicht allein an der Sprache, sondern auch an der nicht eigenen Kultur orientieren oder diese adaptieren.
Wo liegen also die historischen Hintergründe, warum Menschen ihre Sprache aufgeben mussten? Welche Folgen hatten die Sprachenpolitiken für die Identität, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent? Was leitet sich daraus für heute ab? Und kann die in Afrika weit vorangeschrittene Digitalisierung dazu beitragen, dass mehr Menschen sich ihrer Sprache bewusst werden und so ein Bewusstsein für sich selbst erlangen?

Darüber sprechen miteinander und mit Ihnen
Bonaventure Dossou, Student der Informatik und Programmierer
Prof. Dr. Anna Greve, Direktorin des Focke-Museums Bremen
Prof. Dr. Bea Lundt, University of Education Winneba (Ghana)

Verschiedene Sprachgruppen aus Bremen stellen Ihnen ihre Sprache vor und laden Sie im Anschluss der Diskussion zum Austausch in Kleingruppen ein.

Eine gemeinsame Veranstaltung des Afrika-Netzwerks Bremen e.V., des Sprachenrats Bremen e.V. und der Friedrich-Ebert-Stiftung

Anmeldungen bitte an veranstaltungen@anb-bremen.de

Die Zugangsdaten zum Zoom-Meeting werden am Tag der Veranstaltung vormittags versendet.  

Anbei die Einladung im Flyer-Format

 
 

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