Auch die Naturfreunde Deutschlands greifen die Diskussion um die Privatisierung öffentlicher Wasserversorgung auf und warnen die EU-Kommission vor der Fortsetzung ihrer „Privatisierungsideologie“, bei der jetzt auch die Trinkwasserversorgung in Europa dem Zugriff von multinationalen Konzernen ausgeliefert werden soll. Wie Eckart Kuhlwein, umweltpolitischer Sprecher des Verbandes, erklärte, arbeite die Kommission an einer neuen Richtlinie, mit der der Zugang für Private zur Wasserversorgung in den Kommunen geregelt werden soll. Wenn aber Wasserlizenzen europaweit ausgeschrieben würden, könnten Konzerne mit Dumpingangeboten zum Zuge kommen. „So wird auch noch unser Trinkwasser zum Spekulationsobjekt“, warnte Kuhlwein.Unterstützen auch Sie das von den Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in Europa (egöd) angestoßene europäische Bürgerbegehren „Wasser ist Menschenrecht“, das die Privatisierungen des Trinkwassers in der europäischen Union zu verhindern sucht.
Mitmachen und unterzeichnen auf www.right2water.eu
mehr infos u.a. bei den Naturfreunden



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