SPD Ahrensburg

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cui boni - wem nützt es?

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moeller_h03_72kw08Cui boni ist Latein und bedeutet: Wem nützt es? Die Frage hilft zu erkunden, zu wessen Gunsten gehandelt wird, ohne dass sonst gute Gründe vorliegen. Die CDU-Fraktion in Ahrensburg ist seit einiger Zeit sehr bemüht, die Anzahl neuer Wohnungen in Ahrensburg möglichst klein zu halten. Aber warum? Mal wird der Angst einiger Anwohner vor mehr Verkehr nachgegeben (Hansdorfer Straße), mal glaubt man einer Stimmung gegen vermeintlich zu hohe Gebäude folgen zu müssen (Gerhardt-Hauptmann-Straße), obwohl dies städtebaulich nicht begründbar ist. Am Erlenhof soll der Anteil der Einzelhäuser erhöht werden, weil man um die herum laufen kann. Das geht natürlich zu Lasten anderer Haustypen mit der Folge, dass die mögliche Gesamtanzahl von Wohneinheiten sinkt.
Kürzlich war in der Zeitung zu lesen, dass in Hamburg Immobilienpreise und Mieten förmlich explodieren. Ahrensburg ist mit den zwei Bahnlinien (U- und Regionalbahn) besser mit der Hamburger Innenstadt verbunden als mancher Hamburger Stadtteil. Darum ist der Ahrensburger Immobilienmarkt nicht isoliert vom dem in Hamburg, sondern er folgt der Entwicklung dort. Weniger Neubau hält Preise und Mieten hoch. Wer in seinem Haus oder in seiner Eigentumswohnung lebt, kann es egal sein, wie hoch die fiktive Miete ist, die er spart. Von hohen Preisen und Mieten profitieren diejenigen, die mehrere Immobilien besitzen oder mit ihnen Handel treiben.
 

Radwege sind Hauptverkehrswege!

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Foto: Hartmut MöllerDie Straßenplaner nennen Fuß- und Radwege „ Nebenanlagen" und damit ist gleich klar, was für sie die Hauptsache ist, nämlich die Fahrbahn für die Autos. Für unsere Stadt hat die Verkehrszählung ergeben, dass 17 Prozent aller Wege in Ahrensburg mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Für 41 Prozent der befragten Haushalte ist das Fahrrad die erste Wahl für die Fahrt ins Stadtzentrum. Es ist an der Zeit, dem Radverkehr mehr Raum zu geben. Zwar gibt es viele Teilstrecken, aber kein gut verbundenes Radwegenetz. Die SPD wird in den Haushaltsberatungen Mittel beantragen, damit Lücken geschlossen und zum Beispiel die Umbauten am Platz der Hagener Allee beim Eispavillon ausgeführt werden.

 

Leserbrief: Tatsachen zur Erlenhofentscheidung

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Foto: Petra WilmerMit Verärgerung habe ich in den letzten Tagen in der Presse die Unterstellungen der Grünen gegenüber der SPD Fraktion gelesen.
Es wurde uns z.B. von den Grünen unterstellt, dass wir den Antrag an dem Tag in die Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung eingebracht hätten um - wie Herr Hansen sagte - „eiskalt auszunutzen, dass 3 Gegner der Entwicklung des Erlenhofes verhindert waren an der Stadtverordnetenversammlung teilzunehmen". Dieses stimmt absolut nicht und die Grünen wissen das auch, denn ihnen ist natürlich bekannt, dass Fraktionen ihre Anträge fast 2 Wochen vor der Sitzung bei der Verwaltung einreichen. Damals konnten wir gar nicht wissen, ob Stadtverordnete verhindert sein würden.
Wahr ist, wir haben den Antrag auf dieser Stadtverordnetenversammlung gestellt, um ein finanzielles Desaster von der Stadt abzuwenden. Alle Stadtverordneten wissen seit Jahren, dass wir vertraglich verpflichtet sind einen bestimmten Teil des Erlenhofes zu entwickeln oder das Gebiet zu kaufen. Wir hätten – wenn unser Antrag nicht beschlossen worden wäre – noch auf der gleichen Sitzung einen Grundstückskauf von rd. Euro 4 Mio. für einen Acker im Wert von 200 T€ beschließen müssen und damit gleichzeitig eine Kreditaufnahme über Euro 4 Mio. Dieses hätte für die Stadt allein Zinszahlungen von jährlich 200.000 Euro bedeutet. Dieses wollten wir verhindern.

 

Gemeinsame Versammlung von Ortsverein und SPD-Fraktion

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Liebe Genossinnen und Genossen,

wie bereits im jüngsten Info angekündigt, möchten wir Euch sehr herzlich zu einer außerordentlichen gemeinsamen Versammlung von Ortsverein und SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung am kommenden Freitag, den 27.03.2009 um 19:30 Uhr im Uns Huus einladen.
Die Versammlung ist nicht öffentlich.
Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung:
1. Bericht der Findungskommission Bürgermeisterwahl Ahrensburg 2009
2. Vorstellung des Kandidatenvorschlags der Findungskommission, Aussprache und Beschlussfassung
3. Verschiedenes
Viele Grüße
Petra Wilmer, Fraktionsvorsitzende und Jochen Proske, Vorsitzender

 

Ahrensburg: Attraktivitätswüste für junge Leute!

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Foto: Sabriune BosseWer als Jugendlicher oder junger Erwachsener sinnvolle Freizeitbeschäftigungen in Ahrensburg sucht, der sucht vergebens. Denn Ahrensburg gleicht immer mehr einer Wüste, wenn es um attraktive Freizeitangebote geht. Als junger Mensch ist man gut beraten, seine Ausbildung oder sein Studium an einem anderen Ort zu beginnen, wo „mehr los ist“.
Weil Ahrensburg seine junge Klientel so sträflich vernachlässigt, orientieren sich immer mehr Jugendliche nach Außerhalb. Dies ist sehr bedauerlich, denn Ahrensburg erhebt immerhin den Anspruch, Mittelzentrum und die exponierte Metropole in Stormarn zu sein. Und als Solche muss Ahrensburg etwas dafür tun, dass auch junge Menschen sich dort wohl fühlen können.
Eine Stadt wie Ahrensburg sollte ein Kino haben und ein bezahlbares Schwimmbad, ein Freizeitzentrum, ein Jugendgästehaus (um Verwechslungen zu vermeiden: gemeint sind nicht Ahrensburgs vorhandene Jugendzentren, auf die wir zu Recht stolz sein können!), einen Sportpark und vielleicht sogar eine Disco. Zumindest öffentliche Grillplätze und ein Einkaufszentrum, in dem nicht nur Apotheken und Supermärkte untergebracht sind.

 


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