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Institut Solidarische Moderne

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logo_solidarische-moderneDie von Jakob Augstein verlegte Wochenzeitung 'der Freitag' versteht sich als Plattform für rot-rot-grüne Crossover-Initiativen. Unlängst berichtete der 'Freitag' von der jüngsten dieser Initiativen, dem soeben gegründeten Institut Solidarische Moderne. Gegründet wurde das ISM von Vertretern aller drei Parteien, Wissenschaftlern und Angehörigen verschiedener sozialer Bewegungen. Innerhalb kürzester Zeit haben sich hunderte Mitglieder eintragen lassen, darunter auch etliche Mitglieder aus Landesparlamenten und dem Bundestag.

Dem ISM geht es darum, nicht den alten Streit zwischen SPD, Linken und Grünen fortzusetzen, sondern Brücken innerhalb des linken Lagers zu bauen, um endlich überfällige Alternativen zum Neoliberalismus der letzten Jahrzehnte zu entwickeln und stark zu machen. Das ISM versteht sich als Denkwerkstatt für politische Zukunftsentwürfe und will Impulse für eine alternative Politik geben.

"Die überwältigende Reaktion auf unseren Gründungsaufruf zeigt, wie groß der Wunsch nach einer Alternative zum wirkschaftliberalen Weiter-so ist. Das sollte den Partei- und Fraktionsführungen der drei Oppositionsparteien ein Weckruf sein. Viele Menschen wünschen sich Zusammenarbeit und Programme jenseits von Partei- und Organisationsgrenzen." sagte Sven Giegold, einer der Sprecher des Institutsvorstands.

Joachim Becker

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mehr zu "Crossover" auf www.freitag.de