Zum Vorgehen der drei Fraktionen CDU, WAB und Grüne möchte ich drei Anmerkungen machen:
1. Der gemeinsame Antrag zum Bebauungsplan "Hansdorfer Straße" wurde offenkundig in einer fraktionsübergreifenden Sitzung unter bewusstem Ausschluss der SPD-Fraktion beschlossen. Das überfallartige Vorgehen dieser 3 Fraktionen auf der Stadtverordnetenversammlung - weder Verwaltung noch SPD kannten vor der Sitzung den Antragstext - stellt einen neuen Tiefpunkt der politischen Kultur dar. Üblich ist es, umfangreiche Anträge spätestens 4 Tage vor der Sitzung in die Postfächer aller Stadtverordneten legen zu lassen, damit sich alle gleichermaßen darauf vorbereiten können. Von der WAB und der CDU sind wir Überraschungsanträge ja schon seit einiger Zeit gewohnt, neu ist nur die Koalition mit den Grünen. Verständlich, dass mein Kollege Ole Junker das Wort "Wurmfortsatz" verwendete.






Die SPD-Fraktion steht für ein Konzept der "ganzheitlichen Stadtentwicklung" für Ahrensburg. Unglückliche Mehrheiten haben die Umsetzung bislang verhindert. Im Ergebnis ist unsere Stadt in bedeutenden Entscheidungen um 20 Jahre in ihrer Entwicklung zurückgefallen.
Bei bestem Wetter warben die Ahrensburger Sozialdemokraten auf dem Rondeel um Unterstützung für die Mindeslohn-Kampagne der SPD.
Immer mehr Menschen können nicht mit dem Geld auskommen, das sie verdienen: Bundesweit erhalten über 900.000 Menschen als sogenannte Aufstocker Arbeitslosengeld II, um über die Runden zu kommen. Darauf weist der SPD-Wahlkreisabgeordnete Konrad Nabel hin. "Auch die Behauptung, dass es sich im Niedriglohnsektor nur um Un- oder Geringqualifizierte handelt, ist falsch: Mehr als 60 % der im Niedriglohnbereich Beschäftigten verfügen über eine abgeschlossene Berufsausbildung", informiert Nabel. "Wir brauchen deshalb flächendeckend Mindestlöhne für alle Branchen."
Fünf Gemeinschaftsschulen in Ahrensburg, Trittau, Bargteheide und Bad Oldesloe haben vom Bildungsministerium in Kiel die Genehmigung erhalten und können nach den Sommerferien starten.

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