SPD Ahrensburg

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Ahrensburg: Attraktivitätswüste für junge Leute!

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Foto: Sabriune BosseWer als Jugendlicher oder junger Erwachsener sinnvolle Freizeitbeschäftigungen in Ahrensburg sucht, der sucht vergebens. Denn Ahrensburg gleicht immer mehr einer Wüste, wenn es um attraktive Freizeitangebote geht. Als junger Mensch ist man gut beraten, seine Ausbildung oder sein Studium an einem anderen Ort zu beginnen, wo „mehr los ist“.
Weil Ahrensburg seine junge Klientel so sträflich vernachlässigt, orientieren sich immer mehr Jugendliche nach Außerhalb. Dies ist sehr bedauerlich, denn Ahrensburg erhebt immerhin den Anspruch, Mittelzentrum und die exponierte Metropole in Stormarn zu sein. Und als Solche muss Ahrensburg etwas dafür tun, dass auch junge Menschen sich dort wohl fühlen können.
Eine Stadt wie Ahrensburg sollte ein Kino haben und ein bezahlbares Schwimmbad, ein Freizeitzentrum, ein Jugendgästehaus (um Verwechslungen zu vermeiden: gemeint sind nicht Ahrensburgs vorhandene Jugendzentren, auf die wir zu Recht stolz sein können!), einen Sportpark und vielleicht sogar eine Disco. Zumindest öffentliche Grillplätze und ein Einkaufszentrum, in dem nicht nur Apotheken und Supermärkte untergebracht sind.

 

Kein „Ahrensburg sucht den Superstar“

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Endphase der Auswahl des SPD-Bürgermeisterkandidaten

Foto: Jochen ProskeDie Nominierung des SPD-Bürgermeisterkandidaten für Ahrensburg wird aller Voraussicht nach noch in diesem Monat abgeschlossen. Die Findungskommission aus SPD-Fraktion und -Ortsverein hat am Donnerstag Abend den weiteren Zeitplan beschlossen. Nachdem bereits eingehende Gespräche mit mehreren Bewerberinnen und Bewerbern erfolgt sind, soll bis Ende März die Entscheidung über die Nominierung gefallen sein. „Wir veranstalten kein öffentliches Casting wie bei „Deutschland sucht den Superstar“. Wir sind der Meinung, dass die Zusicherung von Vertraulichkeit für qualifizierte Interessenten unabdingbar ist,“ sagte der Ahrensburger SPD-Vorsitzende Jochen Proske nach der Sitzung. Der Ahrensburger SPD geht es vor allem darum, einen in Leitungsaufgaben der Verwaltung erfahrenen Bewerber vorschlagen zu können.
Im Anschluss an die interne Auswahl wird die SPD das Gespräch mit den anderen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung suchen. „Unser Ziel ist die möglichst breite Unterstützung – gerne auch parteiübergreifend – für einen Kandidaten, der mit seiner Kompetenz unsere Stadt weiter voranbringen kann,“ fasste Petra Wilmer, SPD-Fraktionsvorsitzende, das weitere Verfahren zusammen. Sie stellte darüber hinaus fest, dass es keine Gesprächseinladung an die SPD durch die CDU gegeben hat. „Es ist verwunderlich, wenn uns die Ahrensburger CDU erst bewusst nicht zu parteiübergreifenden Gesprächen einlädt und anschließend den Eindruck vermittelt, die SPD hätte sich solchen Gesprächen verweigert,“ sagte der SPD-Vorsitzende Jochen Proske.

 

Einladung zur Jahreshauptversammlung

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Wir hatten Anfang Februar einen schönen Start in das neue Jahr des SPD-Ortsvereins. Fast 40 Genossinnen und Genossen waren der Einladung zum Grünkohlessen nachgekommen und lange saßen wir zusammen, um uns in aller Ruhe und einmal jenseits von Tagesordnungen auszutauschen. Ebenfalls Anfang Februar hatten wir Thies Thiessen von der SGK Schleswig-Holstein zu Gast, gemeinsam mit ihm haben wir uns Gedanken über einen erfolgreichen Wahlkampf um das Amt der Bürgermeisterin / des Bürgermeisters für Ahrensburg gemacht. Ende Februar dann war die Spitzenkandidatin der SPD Schleswig-Holstein für die anstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament zu Besuch in Ahrensburg. Neben dem, was dringend notwendig ist für ein soziales Europa haben wir auch erfahren, wie denn der Arbeitsalltag einer Abgeordneten in Brüssel/Straßburg aussieht.
Als nächstes steht am Donnerstag, 19.03.2009 um 19:30 Uhr unsere Jahreshauptversammlung im Restaurant Maredo (Neue Straße 9) an, zu der ich Euch mit diesem Schreiben sehr herzlich einladen möchte.
 

Tobias von Pein und Jochen Proske kandidieren im Wahlkreis 33 (Ahrensburg)

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Foto: Tobias von PeinFoto: Jochen PoskeMit drei neuen Kandidatinnen oder Kandidaten wird die SPD Stormarn in die Landtagswahl 2010 starten. Klaus-Peter Puls aus Reinbek hört 2010 auf, und auch der Ahrensburger Abgeordnete Konrad Nabel wird 2010 nach dann fast 23jähriger Parlamentszugehörigkeit nicht wieder antreten. Im Norden des Kreises haben sich bisher Susanne Danhier und Christoph Asmussen um Wahlkreis 32 beworben, im Süden Martin Habersaat um Wahlkreis 34. In der Mitte des Kreises haben Jochen Proske (Bild links) und Tobias von Pein (Bild rechts) ihre Kandidatur bekannt gegeben.
Tobias von Pein ist 23 Jahre alt, gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann und studiert derzeit auf dem zweiten Bildungsweg Sozialökonomie an der Universität Hamburg. Er ist für die SPD seit 2005 als Vorsitzender seines Heimatortsvereins Lütjensee und seit 2004 als Juso-Kreisvorsitzender tätig. Seit 2008 ist er Gemeindevertreter in Lütjensee. Für den wohl jüngsten Bewerber in Stormarn ist es wie ein Sprung ins kalte Wasser: „Vor allem die Unterstützung aus der Basis heraus hat mich dazu gebracht, diesen Schritt zu machen. Es ist eine gute Chance, frischen und linken Wind in den Laden zu bringen."

 

Intro zum info Januar 2009

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Foto: Jochen ProskeJetzt hat es angefangen, das Superwahljahr 2009. Der Auftakt am vergangenen Sonntag in Hessen ist nicht gerade ein Sieg gewesen, aber das war ja - zu meinem Bedauern - auch nicht anders zu erwarten gewesen. Vielleicht sollten wir uns am THW Kiel orientieren: die sind in die aktuelle Saison der Handball-Bundesliga auch mit einem schwachen Unentschieden gegen einen Aufsteiger gestartet, aber dann haben sie alles gewonnen, was es zu gewinnen gab seitdem. Sie haben gut trainiert, sie haben ihre Talente und Kompetenzen abrufen können, sie haben zu mannschaftlicher Geschlossenheit zurückgefunden, sie sind von Verletzungen verschont geblieben. Und daran können wir uns ein Beispiel nehmen.
Fast noch mehr als das Ergebnis in Hessen hat mich beunruhigt, dass bei der Analyse von Infratest Dimap herauskam, dass 55% der Befragten der Behauptung zugestimmt haben: Die SPD ist nicht mehr die Partei der kleinen Leute. Nun können wir hier trefflich darüber streiten, wer denn die kleinen Leute sind. Aber schlussendlich steht doch fest, dass wir als Partei der Grundwerte Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität immer anwaltliche Politik betreiben, die sich eben nicht an den Interessen der Mächtigen und Millionären, sondern an den Interessen der einfachen Menschen, der Arbeitslosen, der Alleinerziehenden, der Kranken, der alten und jungen Menschen, der Familien orientiert. Uns allen ist das bewusst, aber was ist passiert, dass immer weniger Menschen uns dies abnehmen?
Ich denke, das ist der wichtigste Punkt. Hier müssen wir umsteuern, hier müssen wir klarer und deutlicher werden. Wir müssen in den noch bestehenden großen Koalitionen deutlich machen, wer für soziale Gerechtigkeit steht. Wir dürfen uns unsere Ideen nicht von Frau Merkel oder Herrn Seehofer klauen lassen. Wir müssen aufhören, uns immer und am liebsten mit uns selbst zu beschäftigen. Stattdessen müssen wir wieder Volkspartei sein und nicht selbsterklärte Partei für das Volk. Daran lasst uns gemeinsam arbeiten.

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