Mit deutlichen 750 Stimmen Vorsprung gewann Michael Sarach die gestrige Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Ahrensburg. 53% der Stimmen entfielen auf den Kandidaten von SPD und FDP, 47% auf den Kandidaten von CDU und Grünen. "Ich freue mich riesig. Ich verspreche Ihnen, dass ich mich mit ganzer Kraft und vollem Herzen für Ahrensburg, für unsere Stadt, einsetzen werde," sagte der Sieger gestern Abend im Ahrensburger Rathaus.
Am Wahlsonntag vor zwei Wochen hatte Michael Sarach noch knapp hinter dem Fraktionsvorsitzender der CDU, Jörn Schade, gelegen, nur 135 Stimmen hatten die beiden damals getrennt.
Der 56-jährige Diplom-Finanzwirt Sarach wurde im niedersächsischen Elsfleth geboren und lebt mit seiner Familie seit 1991 in Schwerin. Dort arbeitet er als Ministerialrat im Innenministerium von Mecklenburg-Vorpommern. Zu seinen vorherigen beruflichen Stationen zählten unter anderem die Oberfinanzdirektion, die Justizbehörde und der Landesrechnungshof in Hamburg.






Die Bundes- und Landtagswahlergebnisse sind bitter für die SPD, die im Land nur 25,4% der Stimmen erreichen konnte. Daraus zu lernen wird die Hauptaufgabe für die kommenden Monate sein. Gegen den Bundes- und Landestrend hatten auch die Stormarner Direktkandidaten keine Chance. Bettin Hagedorn und Franz Thönnes ziehen über die Landesliste wieder in den Bundestag ein. Gesa Tralau auf Listenplatz sieben ist die erste Nachrückerin. Nach der Bekanntgabe des vorläufigen Landtagwahlergebnisses durch den Landeswahlleiter kommt die SPD auf 25 Sitze im neuen Landtag. Ihren Wahlkreis gewonnen haben nur die drei Lübecker und die drei Kieler SPD-Kandidaten. Die Liste zieht nach aktuellem Stand bis Platz 21, Martin Habersaat mit Listenplatz 20 gehört also dem nächsten Landtag an. Susanne Danhier aus dem Wahlkreis Nordstormarn ist erste Nachrückerin.
Gesa Tralau, Michael Sarach und Jochen Proske: Baumpflanzaktion 2009Am Montag, den 21.09. haben die drei Ahrensburger Kandidaten der SPD einen echten Beitrag für mehr Natur in der Stadt geleistet. Gesa Tralau, Kandidatin für den Deutschen Bundestag, der Landtagskandidat Jochen Proske und Michael Sarach, der sich für die SPD um das Bürgermeisteramt in Ahrensburg bewirbt, pfanzten den ersten von fünf gespendeten Bäumen auf dem Schulhof des Heimgarten-Schulzentrums in Ahrensburg.
Wenn es nicht gelingt, den Klimawandel einzudämmen, wird auch alles Bemühen um die Beseitigung der Armut auf der Welt, um Ernährungssicherheit, Naturschutz und Biodiversität, um Beschäftigung und Friedenssicherung erfolglos bleiben, führt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Konrad Nabel, aus. Eine globale Erwärmung um zwei Grad wird unsere Lebensbedingungen grundlegend verändern. Bei der Bewältigung des Klimawandels kann und muss Schleswig-Holstein einen zentralen Beitrag leisten. Der Schlüssel liegt in einem völligen Umbau der Energieversorgung. Wir brauchen einen programmatischen Ansatz, eine wissenschaftliche Begründung für die Umwelt-, Energie- und Klimaschutzpolitik, die sich nicht Nutzerinteressen unterordnet.
Im Rahmen des Sommerfestes der SPD Ahrensburg wurden am Samstag, den 12.09.2009 sieben Genossen für ihre jeweils 40-jährige Parteizugehörigkeit geehrt. Der Ortsvereinsvorsitzende und Landtagskandidat Jochen Proske überreichte ihnen die Urkunden und Ehrennadeln der SPD.

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