Mit Verärgerung habe ich in den letzten Tagen in der Presse die Unterstellungen der Grünen gegenüber der SPD Fraktion gelesen.
Es wurde uns z.B. von den Grünen unterstellt, dass wir den Antrag an dem Tag in die Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung eingebracht hätten um - wie Herr Hansen sagte - „eiskalt auszunutzen, dass 3 Gegner der Entwicklung des Erlenhofes verhindert waren an der Stadtverordnetenversammlung teilzunehmen". Dieses stimmt absolut nicht und die Grünen wissen das auch, denn ihnen ist natürlich bekannt, dass Fraktionen ihre Anträge fast 2 Wochen vor der Sitzung bei der Verwaltung einreichen. Damals konnten wir gar nicht wissen, ob Stadtverordnete verhindert sein würden.
Wahr ist, wir haben den Antrag auf dieser Stadtverordnetenversammlung gestellt, um ein finanzielles Desaster von der Stadt abzuwenden. Alle Stadtverordneten wissen seit Jahren, dass wir vertraglich verpflichtet sind einen bestimmten Teil des Erlenhofes zu entwickeln oder das Gebiet zu kaufen. Wir hätten – wenn unser Antrag nicht beschlossen worden wäre – noch auf der gleichen Sitzung einen Grundstückskauf von rd. Euro 4 Mio. für einen Acker im Wert von 200 T€ beschließen müssen und damit gleichzeitig eine Kreditaufnahme über Euro 4 Mio. Dieses hätte für die Stadt allein Zinszahlungen von jährlich 200.000 Euro bedeutet. Dieses wollten wir verhindern.