Die schwarz-gelben Koalitionen in Kiel und Berlin bieten ein einziges Trauerspiel: Uneinigkeit und Inkompetenz sind sicher die passenden Vokabeln in diesem Zusammenhang. In den Umfragen profitiert die SPD nicht von diesem Dilettantismus. Aber das wäre wahrscheinlich entweder verfrüht oder nur Strohfeuer.
Nach wie vor stehen wir als Sozialdemokratie vor großen Herausforderungen. Wir müssen uns rückbesinnen auf unsere Grundwerte und müssen diese konsequent in konkrete Politik übersetzen. Wir müssen Glaubwürdigkeit zurück gewinnen und neue Koalitionen mit Initiativen und Gruppen schmieden, die ähnlich denken wie wir. Und dafür brauchen wir noch etwas Zeit.






Die von Jakob Augstein verlegte Wochenzeitung '
Die Straßenplaner nennen Fuß- und Radwege „ Nebenanlagen" und damit ist gleich klar, was für sie die Hauptsache ist, nämlich die Fahrbahn für die Autos. Für unsere Stadt hat die Verkehrszählung ergeben, dass 17 Prozent aller Wege in Ahrensburg mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Für 41 Prozent der befragten Haushalte ist das Fahrrad die erste Wahl für die Fahrt ins Stadtzentrum. Es ist an der Zeit, dem Radverkehr mehr Raum zu geben. Zwar gibt es viele Teilstrecken, aber kein gut verbundenes Radwegenetz. Die SPD wird in den Haushaltsberatungen Mittel beantragen, damit Lücken geschlossen und zum Beispiel die Umbauten am Platz der Hagener Allee beim Eispavillon ausgeführt werden.
„Wir wollen mehr Demokratie wagen!" - Womit Willy Brandt ab 1969 als Bundeskanzler erfolgreich war, soll vier Jahrzehnte später der SPD wieder auf die Beine helfen. Das ist eines der Ergebnisse der Perspektivkonferenz und des Kreisparteitags der SPD Stormarn, der am 16. Januar mehr als acht Stunden arbeitete und um Wege in die Zukunft rang. Mehr politische Diskussion, neue Veranstaltungsformen und mehr Einflussmöglichkeiten für die Mitglieder - mit diesen Schritten soll es voran gehen.

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